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Förderprogramme und wirtschaftliche Hilfen im Überblick

Unterstützung für heimische Unternehmen durch die Stadt Meerbusch

Stadt bietet Steuerentlastungen für heimische Unternehmen an

Zum Schutz der Arbeitsplätze und zur Unterstützung der Unternehmen hinsichtlich der Gewerbesteuerzahlungen werden Anträge auf Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen ab sofort bevorzugt bearbeitet und bewilligt. Stundungsanträgen wird großzügig, zunächst für 4 Monate zinslos, entsprochen. Sollten im Ausnahmefall seitens der Stadt Bedenken bestehen, einem Antrag zu entsprechen, wird die Verwaltung aktiv auf die Antragsteller zugehen. Verspätungszuschläge werden darüber hinaus vorerst nicht mehr festgesetzt. Drohende Mahn- und Vollstreckungsmaßnahmen können auf Antrag zunächst für ein halbes Jahr ausgesetzt werden. Hierbei können Nebenforderungen, wie die Mahngebühren und Säumniszuschläge erlassen werden.

Da mit einer Vielzahl von Anträgen zu rechnen ist, wird darum gebeten, von zwischenzeitlichen Rückfragen nach dem Sachstand abzusehen.

 
Stadt erlässt den Gastronomen die Terrassengebühr für 2020

Die Stadt Meerbusch erlässt den Meerbuscher Gastronomen die Terrassengebühr für das Jahr 2020, da gerade diese sehr stark von der Corora-Krise betroffen sind.
Ein entsprechendes Schreiben hat die Stadtverwaltung an die betroffenen Gastronomiebetriebe versendet.

https://meerbusch.de/service-und-politik/nachrichten/artikel/schnell-entschieden-terrassengebuehr-der-gastwirte-wird-fuer-2020-erlassen.html


Soforthilfen für kleine Unternehmen

!!! Wichtiger Hinweis: Die Antragsbedingungen werden zurzeit laufend überarbeitet. Den neuesten Stand finden immer hier.
 

Hier gelangen Sie zum Antragsverfahren:  NRW-Soforthilfe 2020

 
Wer wird gefördert?

Anträge können von gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen, mit bis zu 50 Beschäftigten (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) gestellt werden, die

  •     wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Haupterwerb als Freiberufler oder Selbstständige tätig sind,
  •     ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben,
  •     bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind,
  •     maximal 50 Beschäftigte haben (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) und
  •     ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 31. Dezember 2019 am Markt angeboten haben.

Antragsberechtigt unter den o.g. Voraussetzungen sind auch Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion.

 
Was wird gefördert?

Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Finanzierungsengpässe, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä., sowie dem Erhalt von Arbeitsplätzen durch einen Zuschuss unterstützt werden. (Zur Reduzierung von Personalkosten gibt es das Kurzarbeitergeld)
 
Voraussetzung: erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Dies wird angenommen, wenn

  •     mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 1. März durch die Corona-Krise weggefallen ist (d.h. sich das Volumen des Auftragsbestandes mehr als halbiert hat)

 oder

  •     die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert sind (für einen noch im März gestellten Antrag werden die Umsätze im Monat März 2020 gegenüber dem Monat März 2019   

           zugrunde gelegt. Wird der Antrag im April 2020 gestellt, ist der Vergleichsmonat April 2019. Kann der Vorjahresmonat nicht herangezogen werden (z.B. bei Gründungen), gilt der Vormonat.

oder

  •     die Möglichkeiten den Umsatz zu erzielen durch eine behördliche Auflage im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie massiv eingeschränkt wurden

oder

  •     die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (= 

           Finanzierungsengpass) 

Der Antragsteller muss versichern, dass der Finanzierungsengpass nicht bereits vor dem 1. März bestanden hat. Der Antragsteller muss zusätzlich erklären, dass es sich bei dem Unternehmen zum Stichtag 31. Dezember 2019 nicht um ein "Unternehmen in Schwierigkeiten" handelte. Weitere Informationen dazu finden Sie unten.

 
Wie hoch ist die Förderung?

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate (ab Datum der Antragstellung):

  •     9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  •     15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  •     25.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten
 
Wie wird die Zahl der Beschäftigten gezählt?

Stichtag für die Berechnung der Mitarbeiterzahl ist der 31.12.2019. Es gilt die Wochenarbeitszeit. Zur Umrechnung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vollzeitbeschäftigte:

  • Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • Mitarbeiter über 30 Stunden & Auszubildende = Faktor 1
  • Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

 Der/Die Unternehmer/in selbst ist mitzuzählen. Auszubildende werden nur mitgezählt, solange durch ihre Anrechnung nicht die Förderobergrenze von 50 Beschäftigten überschritten wird. Als Beschäftigter zählt, wer mit dem Unternehmen zum o.g. Stichtag einen laufenden Arbeitsvertrag hat/hatte.

 
Wie funktioniert das Antragsverfahren?

Das Antragsverfahren ist ausschließlich medienbruchfrei digital durchführbar. Bitte den Antrag nicht ausdrucken. Antragsteller können ihren Antrag online auszufüllen und absenden. Sie erhalten im Anschluss eine automatisierte Eingangsbestätigung. Alle Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet. 

Ein Antrag kann bis zum 31.5.2020 gestellt werden.

Hier gelangen Sie zum Antragsverfahren:  NRW-Soforthilfe 2020

 
Welche Informationen werden für die Antragstellung benötigt?
  • Zur Identifikation ist ein amtliches Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass, usw.) erforderlich.
  • Im Rahmen des Antrags ist die (soweit vorhanden) Handelsregisternummer oder eine andere Registernummer sowie das zugehörige Amtsgericht anzugeben. Möglich sind auch Nummern eines beim DIHK geführten Vermittlerregisters oder des Prüfregisters der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister.
  • Außerdem werden die Steuernummer des Unternehmens und die Steuer-ID des Selbständigen, Einzelunternehmers, Freiberuflers etc., der in den Feldern zuvor seine Kenndaten eingetragen hat, abgefragt. In jedem Antrag ist wenigstens eine der beiden Nummern zwingend einzutragen.
  • Abgefragt wird zudem die Adresse des Unternehmens, sofern diese von der Privatadresse abweicht.
  • Informationen zur Bankverbindung (IBAN + Kreditinstitut) des Firmenkontos für die Auszahlung.
  • Abgefragt werden außerdem die Branche , bzw. Art der gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit.
  • Im Rahmen des Antrags wird die Anzahl der Beschäftigten abgefragt. Hilfestellung bei der Berechnung der Vollzeitbeschäftigten s. oben. 
 
Hilfe bei der Beantragung des Zuschusses
  • Die Anträge können über eine zentrale Onlineplattform des Landes gestellt werden.
  • Die Antragsbearbeitung übernehmen die Bezirksregierungen.
  • Die Beratung bei der Beantragung des Zuschusses werden die IHKs und die Handwerkskammern tragen.

Hotline der IHK Mittlerer Niederrhein
Da dort mit vielen zusätzlichen Anrufern gerechnet wird, wird die IHK Mittlerer Niederrhein die Hotline personell verstärken.

Erreichbarkeit:

  • montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr
  • samstags von 10 bis 16 Uhr und sonntags von 10 bis 14 Uhr

Kontakt: corona@mnr.ihk.de oder 02151-635424 (Hotline IHK)

Hotline der Handwerkskammer Düsseldorf
0211 8795-555

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat für die Berater von IHK/HWK eine interne Hotline eingerichtet, die für die Kommunikation zwischen IHK/HWK und Bezirksregierung zur Verfügung steht, falls die Berater Ihre Fragen einmal nicht beantworten können.

 
Allgemeine Fragen und Antworten zur Antragstellung

Fragen und Antworten zu Antragsfrist, Versteuerung des Zuschusses, Zeitpunkt der Auszahlung finden Sie hier.

 

Pressemitteilung v. 25.3.2020 „NRW-Soforthilfe 2020“ für Kleinunternehmen: Start in dieser Woche


Erleichterter Zugang u.a. zum Arbeitslosengeld II für Kleinunternehmer und Soloselbständige

Kleinunternehmer und Soloselbständige verfügen in aller Regel nicht über eine Arbeitslosenversicherung. Damit ihre Existenz nicht bedroht ist, wird der Zugang zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), insbesondere dem Arbeitslosengeld II, vereinfacht.

  • Unter anderem greift hier für sechs Monate eine wesentlich vereinfachte Vermögensprüfung.
  • Aufwendungen für Unterkunft und Heizung werden für die Dauer von sechs Monaten ab Antragstellung in tatsächlicher Höhe anerkannt. Damit ist der Verbleib in der Wohnung erst einmal gesichert.
  • Die Leistungen werden schnell und unbürokratisch zunächst für sechs Monate gewährt.
  • Die Selbständigkeit muss wie bisher beim Bezug von Leistungen nicht aufgegeben werden.
  • Um den Kinderzuschlag zu gewähren, werden nicht mehr Einkommensnachweise der letzten sechs Monate vor Antragstellung herangezogen, sondern der Nachweis des aktuellen Einkommens im letzten Monat vor Antragstellung. Damit erhalten auch diejenigen den Kinderzuschlag, die einen plötzlichen Einkommensverlust erlitten haben.

Weitere Infos der Arbeitsagentur finden Sie hier.


weitere Hilfsmaßnahmen des Bundes finden Sie hier:
 


Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld kann nun einfacher und zu verbesserten Bedingungen in Anspruch genommen werden. So müssen nur noch zehn Prozent der Beschäftigten in einem Betrieb von Arbeitsausfall betroffen sein, die Sozialversicherungsbeiträge werden voll übernommen und auch Leiharbeit wird in die Regelung einbezogen.
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall

Allgemeine Informationen zum Thema Kurzarbeitergeld hat die Bundesagentur für Arbeit auf folgender Seite zusammengestellt:
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld


Liquiditätshilfen (NRW-Rettungsschirm, Schutzschirm des Bundes für die Wirtschaft)

NRW-Rettungsschirm (Maßnahmenpaket der Landesregierung)

Der nordrhein-westfälische Landtag hat am 24.3.2020 das Gesetz zur Errichtung eines Sondervermögens verabschiedet. Dieses sogenannte NRW-Rettungsschirmgesetz wird von einem Nachtragshaushaltsgesetz für das Jahr 2020 flankiert. Damit stehen nun bis zu 25 Milliarden Euro zur Verfügung, um die direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise abzufedern.

Das Gesetzespaket umfasst folgende Sofortmaßnahmen:

  • Hilfen für die Wirtschaft durch Erleichterung von Kreditaufnahmen (NRW-Rettungsschirmgesetz): Der Bürgschaftsrahmen zur Wirtschaftsförderung wird um 4,1 Milliarden Euro auf 5 Milliarden Euro ausgeweitet. Der Rahmen für Gewährleistungen und Rückbürgschaften wird um 900 Millionen Euro auf eine Milliarde Euro erhöht.
  • Das Ministerium der Finanzen wird ermächtigt, gegenüber der NRW.BANK eine globale, einmalig nutzbare Haftungsfreistellung aus dem NRW.BANK-Programm Universalkredit bis zu einer Höhe von 5 Milliarden Euro zu übernehmen.
  • Hilfen für Klein- sowie Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige (NRW-Rettungsschirmgesetz): Die Gewährung von Soforthilfen in Ergänzung zu Bundesprogrammen für die betroffenen Gruppen aus Haushaltsmitteln wird ermöglicht. Kleinunternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigten erhalten Zuschüsse in Höhe von 25.000 Euro. Daneben wird Nordrhein-Westfalen die Corona-Soforthilfen des Bundes für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige schnellstmöglich weiterreichen.
  • Kreditaufnahme und Verausgabung der Mittel (Nachtragshaushalt 2020): Die Kreditaufnahme für das Sondervermögen erfolgt in Tranchen in Abhängigkeit von den benötigten Ausgaben. Die im Rahmen der Einzelmaßnahmen verantwortlichen Ressorts verausgaben die Mittel über ihre Einzelpläne. Die von der Landesregierung vorgesehen Ausgaben bedürfen der Zustimmung des Haushalts- und Finanzausschusses des Landtags, sofern die Zustimmung im Hinblick auf ihre Dringlichkeit und Eilbedürftigkeit der Ausgaben rechtzeitig erreicht werden kann.

https://www.finanzverwaltung.nrw.de/

Weitere Links:
https://www.wirtschaft.nrw/corona

https://www.bb-nrw.de/de/aktuelles/news/detail/Buergschaftsbank-und-NRW.BANK-helfen-Unternehmen-bei-Finanzierungsbedarf-durch-die-Corona-Krise/

 
KfW-Sonderprogramm 2020

Ab sofort steht das KfW-Sonderprogramm 2020 zur Verfügung. Zur Deckung kurzfristigen Liquiditätsbedarfs steht das Sonderprogramm für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe zur Verfügung, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Anträge können sofort über die Hausbank gestellt werden. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird zudem eine Regelung schaffen, wonach Unternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten nicht innerhalb kurzer Frist Insolvenz anmelden müssen. Diese Frist wird deutlich ausgeweitet. Das gibt Unternehmen die notwendige Zeit, die Krise zu bewältigen.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html#id1694894
https://www.kfw.de/kfw-konzern/newsroom/aktuelles/kfw-corona-hilfe-unternehmen.html

 
Bürgschaften

Weiterhin steht Ihnen für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen beispielsweise die Möglichkeit der Besicherung von Krediten durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro) zur Verfügung.
Anträge werden über die Hausbank gestellt.

Die verschiedenen Angebote der Bürgschaftsbank NRW finden Sie hier.

 

Informationen zum Landesbürgschaftsprogramm finden Sie hier.

 
Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital

Kleine Unternehmen und Existenzgründer habe die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Bei Mezzaninkapital handelt es sich um eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Das Unternehmen erhält wirtschaftliches Eigenkapital, ohne dass der Kapitalgeber Stimmrechte bekommt. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit. 

Weitere Infos zum Mikromezzaninfonds finden Sie hier.


Steuererleichterungen des Landes NRW für Unternehmen

Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitestmöglich aus.

Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung (PDF-Datei)
(Bitte richten Sie den Antrag an das für Sie zuständige Finanzamt)
 


Tätigkeitsverbot und Verdienstausfall aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot (z.B. Quarantäne) unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.

  • Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für längstens sechs Wochen, soweit tarifvertraglich nicht anders geregelt, die Entschädigung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag vom Landschaftsverband Rheinland erstattet. Ab der siebten Woche wird die Entschädigung auf Antrag des Betroffenen vom LVR-Fachbereich Soziale Entschädigung an diesen direkt gezahlt.
  • Selbstständig Erwerbstätige stellen den Antrag auf Entschädigung direkt beim Landschaftsverband Rheinland.
  • Voraussetzung für den Erhalt einer Entschädigung ist ein Verdienstausfall infolge eines Tätigkeitsverbotes bzw. einer Absonderung nach Infektionsschutzgesetz (IfSG).
  • Der Antrag auf Entschädigung muss schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung beim LVR-Fachbereich Soziale Entschädigung gestellt werden.

Weitere Infos des Landschaftsverbands Rheinland finden Sie hier.


Änderung des Insolvenzrechts zur Vermeidung pandemiebedingter Insolvenzen geplant

Laut Ankündigung des Bundesjustizministeriums soll die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt werden, um Unternehmen zu schützen, die in Folge der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten. „Wir wollen verhindern, dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen. Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung ist für diese Fälle zu kurz bemessen. Deshalb flankieren wir das von der Bundesregierung bereits beschlossene Hilfspaket mit einer Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 für die betroffenen Unternehmen. Mit diesem Schritt tragen wir dazu bei, die Folgen des Ausbruchs für die Realwirtschaft abzufedern.“ erklärt die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Christine Lambrecht.

Mehr Infos: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/031620_Insolvenzantragspflicht.html



Informationen für Unternehmen in Hotellerie und Gastronomie

Die deutsche Tourismus-Wirtschaft benötigt in der Corona-Krise Transparenz und einen schnellen Zugang zu relevanten Informationen aus Deutschland und aller Welt. Das Info-Portal Corona-Navigator.de bietet aktuelle Nachrichten, Fakten und Handlungsempfehlungen für die Tourismusbranche. Den hierfür nötigen Relevanz-Check und die eigene Einordnung von Nachrichten übernimmt das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes. Ergänzt wird das Angebot durch das Stimmungsbarometer Tourismus, das täglich die Geschäftserwartungen im Tourismus abfragt.

https://corona-navigator.de/

weitere Links:

http://www.dehoga-bundesverband.de/

https://www.deutschertourismusverband.de/service/coronavirus.html


Hilfen für die Landwirtschaft - Hotline, Saisonarbeitskräfte, Betreuung, Darlehen

Hotline des NRW-Landwirtschaftsministeriums

Die Coronavirus-Pandemie hat Auswirkungen auch auf die heimische Landwirtschaft. Wo und wie erhalten landwirtschaftliche Betriebe des vor- und nachgelagerten Bereiches Unterstützung in der aktuellen Situation? Zur Unterstützung des Landwirtschaftssektors und der Gartenbaubranche existiert jetzt eine Info-Hotline beim NRW-Landwirtschaftsministerium, die Betroffenen Orientierung bietet. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen von Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung, um Fragen zu beantworten oder weiterführende Hinweis zu geben.

Info-Hotline: 0211 / 4566765

https://www.umwelt.nrw.de/landwirtschaft/coronavirus-und-landwirtschaft

 
Gesucht: Erntehelferinnen und Erntehelfer

Die Landesregierung ruft zur Unterstützung der Landwirtschaft auf, da in den kommenden Wochen Arbeitskräfte für die Ernte fehlen. Das zentrale Portal des Bundes, das regionale Vermittlungen zwischen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber der Landwirtschaft mit Arbeits- und Hilfswilligen ermöglicht, ist die Internetplattform http://www.daslandhilft.de


Informationen und Hotline für Unternehmen zu den Auswirkungen des Corona-Virus

Arbeitsschutzrechtliche Auswirkungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer durch das Coronavirus (SARS-CoV-2)

Fragen und Antworten rund um die Themen Entgeltfortzahlung, Kurzarbeitergeld, Rechte und Pflichten bei der Arbeit, Arbeitnehmer überlassung usw. finden Sie hier.

 
Service- und Infopakte des Bundeswirtschaftsministeriums

finden Sie hier.



Informationen für freischaffende Künstler

Die Corona-Pandemie hat verheerende Folgen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Vor allem viele kleine Kultureinrichtungen stehen am finanziellen Abgrund. Für Künstlerinnen und Künstler geht es um die Existenz. Die Bundesregierung hilft mit Unterstützung in Milliardenhöhe und weiteren Förderleistungen.

Die Bundesregierung plant einen schnellen und einfachen Zugang zu sozialer und betrieblicher Sicherung. Die hierfür teilweise erforderlichen gesetzlichen Änderungen werden in dieser Woche von Bundesregierung, Deutschem Bundestag und Bundesrat beschlossen, u.a. soll der Zugang zur Grundsicherung erleichtert werden. Hinzu kommen betriebliche Absicherungen sowie zusätzliche Erleichterungen vor allem des Zivilrechts.  Nähere Infos finden Sie hier.

 

weitere Links finden Sie hier:

https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

Grundsätze des Sofortprogramms zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Krise (PDF_Datei)

Grundsätzezurförderrechtlichen Behandlung der Auswirkungen der Coronavirus-Krise (PDF-Datei)