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Förderprogramme und wirtschaftliche Hilfen im Überblick


Befristete Senkung der Mehrwertsteuer ab dem 1. Juli - Das müssen Unternehmen beachten

Im Rahmen des Konjunkturprogramms der Bundesregierung wurde zum 1. Juli 2020 als steuerliche Hilfsmaßnahme zur Bewältigung der Corona-Krise die Mehrwertsteuer gesenkt.
Vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 wird demnach der reguläre Umsatzsteuersatz von 19 auf 16 Prozent als auch der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 auf 5 Prozent gesenkt.
In diesem Zusammenhang ergeben sich für die Unternehmen zwangsläufig einige Fragen, wie "Was ist der Unterschied zwischen Mehrwertsteuer und Umsatzsteuer?" oder "Welcher Stichtag gilt für die Berechnung der Umsatzsteuer?"

In der FAQ-Liste des Bundesfinanzministeriums finden Sie Antworten auf wichtige Fragen zur Änderung der Umsatzsteuersätze. Für Auskünfte zu Ihrem Einzelfall wenden Sie sich bitte an Ihr Finanzamt.

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/2020-06-25-faq-umsatzsteuersatzsenkung.html;jsessionid=FB3353944B4446A470525EF25887341F.delivery1-replication


Auch die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein hat auf Ihrer Internetseite die wichtigsten Informationen rund um die befristete Senkung der Mehrwertsteuer aufgeführt.

https://www.ihk-krefeld.de/de/corona-krise/finanzhilfen-im-rahmen-der-corona-krise/befristete-mehrwertsteuersenkung-ab-dem-01.-juli.html?pk_campaign=ihk-newsletter+corona-krise/ihk-newsletter+corona-krise+55&pk_kwd=bmf-schreiben+zur+befristeten+mehrwertsteuersenkung+ver%F6ffentlicht

Unterstützung für heimische Unternehmen durch die Stadt Meerbusch

Stadt bietet Steuerentlastungen für heimische Unternehmen an

Zum Schutz der Arbeitsplätze und zur Unterstützung der Unternehmen werden Anträge auf Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen ab sofort bevorzugt bearbeitet und bewilligt. Stundungsanträgen wird großzügig, zunächst für 4 Monate zinslos, entsprochen. Sollten im Ausnahmefall seitens der Stadt Bedenken bestehen, einem Antrag zu entsprechen, wird die Verwaltung aktiv auf die Antragsteller zugehen. Verspätungszuschläge werden darüber hinaus vorerst nicht mehr festgesetzt. Drohende Mahn- und Vollstreckungsmaßnahmen können auf Antrag zunächst für ein halbes Jahr ausgesetzt werden. Hierbei können Nebenforderungen, wie die Mahngebühren und Säumniszuschläge erlassen werden.

Da mit einer Vielzahl von Anträgen zu rechnen ist, wird darum gebeten, von zwischenzeitlichen Rückfragen nach dem Sachstand abzusehen.

 
Stadt erlässt den Gastronomen die Terrassengebühr für 2020

Die Stadt Meerbusch erlässt den Meerbuscher Gastronomen die Terrassengebühr für das Jahr 2020, da gerade diese sehr stark von der Corora-Krise betroffen sind.
Ein entsprechendes Schreiben hat die Stadtverwaltung an die betroffenen Gastronomiebetriebe versendet.

https://meerbusch.de/service-und-politik/nachrichten/artikel/schnell-entschieden-terrassengebuehr-der-gastwirte-wird-fuer-2020-erlassen.html

 
erweiterte Sondernutzung für Außengastronomie

Die Stadt Meerbusch bietet den Gastronomen, die öffentliche Flächen im Rahmen einer Sondernutzungserlaubnis für die Außengastronomie nutzen, temporär die Möglichkeit, die bisher in Anspruch genommene Nutzungsfläche auszuweiten. Hintergrund sind die durch die Coronaschutzverordnung auferlegten Vorgaben zu Mindestabständen, wodurch ein Großteil des bisherigen Platzangebotes entfällt. Die Stadt Meerbusch unterstützt hiermit die Gastronomie, um weitere Einnahmen durch ein vergrößertes Platzangebot erzielen zu können.

Erleichterter Zugang u.a. zum Arbeitslosengeld II für Kleinunternehmer und Soloselbständige


Leistungen der Grundsicherung

Egal, ob Sie selbstständig sind oder in Kurzarbeit: Die Arbeitsagentur unterstützt Sie dabei, Ihren Lebensunterhalt zu sichern – in Form von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (auch genannt: Arbeitslosengeld II). Den rechtlichen Rahmen dafür hat die Bundesregierung mit dem Sozialschutz-Paket bereits geschaffen.

 
Sozialschutz-Paket

Was ist das Sozialschutz-Paket?

Dabei handelt es sich um ein neues Gesetz, das den Zugang zu Sozialleistungen erleichtert. Dieses Gesetz ergänzt auch die Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II. Dadurch können Sie (auch wenn Sie gar nicht arbeitsuchend sind) finanziell unterstützt werden – und zwar so, wie es die Corona-Krise erfordert: schnell und mit so wenig bürokratischem Aufwand wie möglich.

Wichtig für Familien mit geringem Einkommen (bedingt zum Beispiel durch Kurzarbeit):

Das Sozialschutz-Paket sieht den sogenannten Notfall-Kinderzuschlag (auch: Notfall-KiZ) als vorrangige Möglichkeit vor, sich finanziell abzusichern. Weitere Informationen zum Notfall-Kinderzuschlag erhalten Sie auf der Seite Kinderzuschlag: Das ist der „Notfall-KiZ".

Für alle, die bereits Grundsicherung erhalten, gilt: Endet Ihr Bezug zwischen 31. März und (einschließlich) 30. August 2020, zahlen wir automatisch weiter – ohne Weiterbewilligungsantrag. Mehr Informationen dazu finden Sie im FAQ zur Grundsicherung.

 
Vereinfachter Zugang zum Arbeitslosengeld II

Kleinunternehmer und Soloselbständige verfügen in aller Regel nicht über eine Arbeitslosenversicherung. Damit ihre Existenz nicht bedroht ist, wird der Zugang zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), insbesondere dem Arbeitslosengeld II, vereinfacht.

  • Unter anderem greift hier für sechs Monate eine wesentlich vereinfachte Vermögensprüfung.
  • Aufwendungen für Unterkunft und Heizung werden für die Dauer von sechs Monaten ab Antragstellung in tatsächlicher Höhe anerkannt. Damit ist der Verbleib in der Wohnung erst einmal gesichert.
  • Die Leistungen werden schnell und unbürokratisch zunächst für sechs Monate gewährt.
  • Die Selbständigkeit muss wie bisher beim Bezug von Leistungen nicht aufgegeben werden.
  • Um den Kinderzuschlag zu gewähren, werden nicht mehr Einkommensnachweise der letzten sechs Monate vor Antragstellung herangezogen, sondern der Nachweis des aktuellen Einkommens im letzten Monat vor Antragstellung. Damit erhalten auch diejenigen den Kinderzuschlag, die einen plötzlichen Einkommensverlust erlitten haben.

Jetzt vereinfachten Antrag auf Arbeitslosengeld II online übermitteln oder Unterlagen nachreichen

Sie können den vereinfachten Antrag auf Arbeitslosengeld II einfach und bequem online übermitteln, indem Sie ihn hochladen. Fordert Ihr Jobcenter Anlagen oder andere Unterlagen an, können Sie auch diese hochladen.

Weitere Infos der Arbeitsagentur finden Sie hier.


weitere Infos des Bundesarbeitsministeriums finden Sie hier:

Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld kann nun einfacher und zu verbesserten Bedingungen in Anspruch genommen werden. So müssen nur noch zehn Prozent der Beschäftigten in einem Betrieb von Arbeitsausfall betroffen sein, die Sozialversicherungsbeiträge werden voll übernommen und auch Leiharbeit wird in die Regelung einbezogen.
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall

Allgemeine Informationen zum Thema Kurzarbeitergeld hat die Bundesagentur für Arbeit auf folgender Seite zusammengestellt:
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Liquiditätshilfen (NRW-Rettungsschirm, Schutzschirm des Bundes für die Wirtschaft)

NRW-Rettungsschirm (Maßnahmenpaket der Landesregierung)

Der nordrhein-westfälische Landtag hat am 24.3.2020 das Gesetz zur Errichtung eines Sondervermögens verabschiedet. Dieses sogenannte NRW-Rettungsschirmgesetz wird von einem Nachtragshaushaltsgesetz für das Jahr 2020 flankiert. Damit stehen nun bis zu 25 Milliarden Euro zur Verfügung, um die direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise abzufedern.

Das Gesetzespaket umfasst folgende Sofortmaßnahmen:

  • Hilfen für die Wirtschaft durch Erleichterung von Kreditaufnahmen (NRW-Rettungsschirmgesetz): Der Bürgschaftsrahmen zur Wirtschaftsförderung wird um 4,1 Milliarden Euro auf 5 Milliarden Euro ausgeweitet. Der Rahmen für Gewährleistungen und Rückbürgschaften wird um 900 Millionen Euro auf eine Milliarde Euro erhöht.
  • Das Ministerium der Finanzen wird ermächtigt, gegenüber der NRW.BANK eine globale, einmalig nutzbare Haftungsfreistellung aus dem NRW.BANK-Programm Universalkredit bis zu einer Höhe von 5 Milliarden Euro zu übernehmen.
  • Hilfen für Klein- sowie Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige (NRW-Rettungsschirmgesetz): Die Gewährung von Soforthilfen in Ergänzung zu Bundesprogrammen für die betroffenen Gruppen aus Haushaltsmitteln wird ermöglicht. Kleinunternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigten erhalten Zuschüsse in Höhe von 25.000 Euro. Daneben wird Nordrhein-Westfalen die Corona-Soforthilfen des Bundes für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige schnellstmöglich weiterreichen.
  • Kreditaufnahme und Verausgabung der Mittel (Nachtragshaushalt 2020): Die Kreditaufnahme für das Sondervermögen erfolgt in Tranchen in Abhängigkeit von den benötigten Ausgaben. Die im Rahmen der Einzelmaßnahmen verantwortlichen Ressorts verausgaben die Mittel über ihre Einzelpläne. Die von der Landesregierung vorgesehen Ausgaben bedürfen der Zustimmung des Haushalts- und Finanzausschusses des Landtags, sofern die Zustimmung im Hinblick auf ihre Dringlichkeit und Eilbedürftigkeit der Ausgaben rechtzeitig erreicht werden kann.

https://www.finanzverwaltung.nrw.de/

Weitere Links:
https://www.wirtschaft.nrw/corona

https://www.bb-nrw.de/de/aktuelles/news/detail/Buergschaftsbank-und-NRW.BANK-helfen-Unternehmen-bei-Finanzierungsbedarf-durch-die-Corona-Krise/

 
KfW-Sonderprogramm 2020

Ab sofort steht das KfW-Sonderprogramm 2020 zur Verfügung. Zur Deckung kurzfristigen Liquiditätsbedarfs steht das Sonderprogramm für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe zur Verfügung, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Anträge können sofort über die Hausbank gestellt werden. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird zudem eine Regelung schaffen, wonach Unternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten nicht innerhalb kurzer Frist Insolvenz anmelden müssen. Diese Frist wird deutlich ausgeweitet. Das gibt Unternehmen die notwendige Zeit, die Krise zu bewältigen.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html#id1694894
https://www.kfw.de/kfw-konzern/newsroom/aktuelles/kfw-corona-hilfe-unternehmen.html

 
Bürgschaften

Weiterhin steht Ihnen für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen beispielsweise die Möglichkeit der Besicherung von Krediten durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro) zur Verfügung.
Anträge werden über die Hausbank gestellt.

Die verschiedenen Angebote der Bürgschaftsbank NRW finden Sie hier.

 

Informationen zum Landesbürgschaftsprogramm finden Sie hier.

 
Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital

Kleine Unternehmen und Existenzgründer habe die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Bei Mezzaninkapital handelt es sich um eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Das Unternehmen erhält wirtschaftliches Eigenkapital, ohne dass der Kapitalgeber Stimmrechte bekommt. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit. 

Weitere Infos zum Mikromezzaninfonds finden Sie hier.

Steuererleichterungen des Landes NRW für Unternehmen

Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitestmöglich aus.

Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung (PDF-Datei)
(Bitte richten Sie den Antrag an das für Sie zuständige Finanzamt)

Zudem können betroffene Arbeitgeber ab sofort eine zweimonatige Fristverlängerung für die zum 10. April 2020 abzugebenden Lohnsteueranmeldungen beantragen.
Antrag zur Fristverlängerung für die abzugebende Lohnsteueranmeldung (PDF-Datei)
(Bitte richten Sie den Antrag an das für Sie zuständige Finanzamt)

Finanzielle Hilfen/Förderprogramme für Gründer (durch Bund / Land NRW)

Land NRW

Die Landesregierung hat die Unterstützung für Gründerinnnen und Gründerin jetzt verstärkt ausgeweitet, da die aktuelle Situation insbesondere die Jungunternehmer vor weitere finanzielle Schwierigkeiten stellt.
Beispielsweise erhalten die Gründerstipendiaten mit aktuell auslaufender Förderung ab sofort eine um drei Monate verlängerte Unterstützung. Zudem baut die NRW.BANK ihre Förderangebote für betroffene Start-ups weiter aus.

Gründerstipendien
Alle Stipendien, die zwischen dem 01. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, können nun unbürokratisch um drei Monate verlängert werden. Dafür wird der Projektträger Jülich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten kontaktieren.
Weitere Informationen unter: www.gruenderstipendium.nrw

Start-up-Transfer
Um Ausgründungen aus Hochschulen stärker zu unterstützen, wird auch den Förderzeitraum für Projekte, die zwischen dem 01. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, um drei Monate verlängert. Für die Antragsrunde zum 30. April 2020 können die Unterlagen nachgereicht werden, damit trotz Schließung vieler Hochschulen und Universitäten der jeweilige Projektstart nicht verzögert wird.

Finanzierung
Die NRW.BANK legt das Programm „NRW.Start-up akut“ neu auf. Mit dem Wandeldarlehen erhalten Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren. Das Darlehen ist endfällig oder kann zum Ende der Laufzeit bzw. mit Eintritt eines neuen Investors in Eigenkapital gewandelt werden. Vorteil: In der akuten Krise wird das Unternehmen nicht durch Zins- und Tilgungszahlungen belastet.

Zusätzlich bessert die Förderbank für den Zeitraum der Corona-Krise ihre wichtigsten Start-up-Eigenkapitalprogramme nach:

NRW.SeedCap
Die NRW.BANK investiert jetzt bereits in einer Summe den Maximalbetrag von 200.000 Euro statt vorher 100.000 Euro pro Unternehmen und erweitert den Kreis der Antragsberechtigen: Startups können dieses Programm bis zu 36 Monate nach Gründung beantragen, wenn ein Business Angel die gleiche Summe drauflegt.

NRW.BANK.Venture Fonds
Beteiligungen von 0,25 bis 6,0 Mio. Euro sind jetzt auch in der späteren Wachstumsphase möglich. Ziel ist einerseits die Kompensation sich derzeit zurückhaltender Investoren, andererseits – im Sinne eines „Matching Fund“ – die Ergänzung derjenigen Investoren, die weiter bereit sind, NRW-Start-ups zu finanzieren. So wird verhindert, dass Innovationen Made in NRW durch die akute Krise ausgebremst werden.

NRW-Soforthilfe

Für den Anspruch auf Soforthilfe wurde aufgrund rechtlicher Vorgaben zunächst der Stichtag des 31.12.2019 gewählt. Zudem war es wichtig, einen Missbrauch der Fördergelder auszuschließen. Ab dem 13.05.2020 können auch Gründer einen Antrag stellen, die nach diesem Stichtag mit ihrem Unternehmen gestartet und nun unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Gründerinnen und Gründer, die nach dem 31.12.2019 und vor dem 11.03.2020 ihre Waren und Dienstleistungen am Markt angeboten haben, können mit Hilfe eines/r Angehörigen der steuerberatenden Berufe (z. B. Steuerberater/in) einen Antrag stellen. Sie müssen belegen, dass sie bis zum 11.03.2020

  • bereits Umsätze erzielten oder
  • mindestens ein Auftrag durch einen Kunden vorlag oder
  • sie bereits eine langfristige oder dauerhaft wiederkehrende betriebliche Zahlungsverpflichtung eingegangen sind, z. B. ein Pachtvertrag für ein Ladenlokal. 

Der Antrag für Gründerinnen und Gründer steht hier bereit und muss von dem oder der Angehörigen der steuerberatenden Berufe ausgefüllt und abgesendet werden: http://gruender-soforthilfe-corona.nrw.de

 

Weitere Informationen:
Zu Förderangeboten der NRW.BANK: www.nrwbank.de/corona
Zur NRW-Soforthilfe 2020: www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020
 

Bund

Start-up-Schutzschild für Gründer

Die Bundesregierung unterstützt Start-ups, junge Technologieunternehmen und kleine Mittelständler mit einem Hilfspaket von zwei Milliarden Euro. Es ergänzt die bestehenden Unterstützungsprogramme um Maßnahmen, die speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten sind. Dazu zählen unter anderem zusätzliche Mittel für öffentliche Wagniskapitalinvestoren sowie Erleichterungen bei der Finanzierung für junge Start-ups ohne Wagniskapitalgeber und kleine Mittelständler.

Das auf zwei Säulen basierende Maßnahmenpaket ist an den Großteil der deutschen Start-ups adressiert und soll eine effiziente und unbürokratische Liquiditätshilfe bieten.

  • Säule 1 für Start-ups, die bisher bereits durch private VC-Fonds finanziert sind bzw. neu durch private VC-Fonds finanziert werden sollen: die Corona-Matching-Fazilität (CMF)
  • Säule 2 für Start-ups, die keinen Zugang zu Säule 1 haben

Nähere Informationen zum Maßnahmenpaket finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200401-sart-ups-bekommen-2-milliarden-euro.html

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/kleine-mittlere-grosse-unternehmen.html

Bundesprogramm "Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen"

Hinweis: Die Überbrückungshilfe des Bundes soll nach den Beschlüssen des Koalitionsausschusses bis zum 31.12.2020 verlängert werden. Dabei sollen gleichzeitig die Antragsvoraussetzungen erleichtert und die Hilfen erweitert werden.

 

Die zweite Phase der Überbrückungshilfe umfasst demnach die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die zweite Phase können seit dem 21. Oktober 2020 gestellt werden.
Wichtig: Anträge für die erste Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) können nicht mehr gestellt werden. Die Frist ist zum 30. September ausgelaufen. Es ist nicht möglich, nach dem 30. September rückwirkend einen einen Antrag für die erste Phase zu stellen.

Parallel verlängert die Landesregierung die "NRW-Überbrückungshilfe Plus" mit der auch ein Teil der Kosten des privaten Lebensunterhalts aus Landesmitteln gedeckt werden können.
Freiberuflern, Soloselbstständigen und im Unternehmen tätigen Inhabern von Einzelunternehmen sowie Personengesellschaften mit bis zu 50 Mitarbeitern sollen bis Jahresende weiterhin den fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von monatlich 1.000 Euro erhalten.

Ziel

Ziel der Überbrückungshilfe ist es, die wirtschaftliche Existenz von betroffenen Unternehmen, Soloselbstständigen sowie Freiberuflerinnen und Freiberuflern zu sichern. Dazu werden bei corona-bedingten erheblichen Umsatzausfällen die betrieblichen Fixkosten teilweise erstattet.

erweiterte Zugangsbedingungen

Nach den erweiterten Zugangsbedingungen können nun auch Unternehmen einen Antrag stellen, die einen weniger massiven Einbruch erlitten haben.

Antragsberechtigte Unternehmen

Antragsberechtigt sind Unternehmen bereits

  • bei einem Umsatzeinbruch in Höhe von mindestens 50 % (bisher 60%) in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den Vorjahresmonaten,
  • oder wenn sie im selben Zeitraum insgesamt einen durchschnittlichen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % pro Monat verzeichnen mussten.
  • Bei einem Umsatzrückgang von weniger als 30 % wird weiterhin keine Überbrückungshilfe ausgezahlt.
  • Auch Soloselbstständige und Freiberufler können einen Antrag stellen, wenn sie die Programmvoraussetzungen erfüllen.
  • Gleiches gilt für gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen.
Wegfall der Deckelungsbeträge

Die Deckelungsbeträge in Höhe von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro für kleine und mittlere Unternehmen werden gestrichen.

Höhe der Überbrückungshilfe

Die Höhe der Überbrückungshilfe richtet sich nach den betrieblichen Fixkosten und ist gestaffelt nach dem Ausmaß des erlittenen Umsatzrückgangs.
Die Fördersätze wurden dabei nochmals angehoben:

  • 40 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbrüchen zwischen 30 % und unter 50 % (bisher mindestens 40 %)
  • 60 % der förderfähigen Fixkosten (bisher 50 %) bei Umsatzeinbrüchen zwischen 50 % und 70 %
  • 90 % der förderfähigen Fixkosten (bisher 80 %) bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 70 %

Förderfähige Fixkosten sind unter anderem Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, weitere feste Ausgaben, Kosten für Auszubildende und Grundsteuern.
Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 € pro Monat.

Zeitpunkt der Antragstellung

Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Oktober gestellt werden. Die Auszahlung erfolgt über die Bewilligungsstellen der Länder.

Wichtiger Hinweis für die 1. Phase der Überbrückungshilfe

Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 30. September 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.

Detaillierte Informationen zu den Modalitäten der aktuellen – und in Kürze auch der verlängerten – Überbrückungshilfe sind in einem laufend aktualisierten FAQ der Bundesregierung unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/ zusammengestellt.

Landesprogramm "NRW Überbrückungshilfe Plus" ergänzt das Bundesprogramm "Überbrückungshilfe"

Die ursprünglich nur für die Monate Juni bis August 2020 vorgesehene Corona-Überbrückungshilfe wird bis zum Jahresende 2020 verlängert. Somit können branchenunabhängig Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe zu erleichterten Bedingungen mit existenzsichernden Zuschüssen zu ihren betrieblichen Fixkosten rechnen. Parallel verlängert die Landesregierung die „NRW Überbrückungshilfe Plus“, mit der ein Teil der Kosten des privaten Lebensunterhalts aus Landesmitteln gedeckt werden können.

Im Vergleich zum bisherigen Überbrückungshilfeprogramm wird es insbesondere folgende Erleichterungen geben:

  • Antragsberechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder
    • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten
    • oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum

hatten.

  • Die Deckelungsbeträge in Höhe von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro für kleine und mittlere Unternehmen werden gestrichen.
  • Die Fördersätze werden erhöht. Erstattet werden fortan:
    • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch (bisher 80 Prozent der Fixkosten),
    • 60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent (bisher 50 Prozent der Fixkosten) und
    • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch).
  • Die Personalkostenpauschale in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.
Antragstellung

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe und das Zusatzprogramm „NRW Überbrückungshilfe Plus“ erfolgt über einen vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer.
Die Bundesregierung stellt hierfür ein bundeseinheitliches Antragsportal zur Verfügung. Dort können sich die Berater registrieren und vom 10. Juli 2020 an Anträge stellen.

 
weitere Informationen

Ausführliche Informationen zu den Programmen finden Sie unter: www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe.
Weitere Informationen zur NRW-Überbrückungshilfe Plus finden Sie auf  https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/wirtschaftsminister-pinkwart-begruesst-fortsetzung-der-corona-ueberbrueckungshilfe
Bei Fragen zur Überbrückungshilfe und zur NRW Überbrückungshilfe Plus steht Ihnen eine Hotline zur Verfügung: Telefon: 0211-7956 4996

 
Bundesprogramm "Überbrückungshilfe"

Informationen zum Bundesprogramm "Überbrückungshilfe" finden Sie unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/

NRW-Soforthilfe

Im Rahmen des im Juli gestarteten Rückmeldeverfahrens zur NRW-Soforthilfe hatten sich einige der Abrechnungsvorgaben des Bundes als problematisch für die Unternehmen erwiesen, weshalb das Verfahren zunächst ausgesetzt wurde.

Das Land NRW hat nun in einer Pressemitteilung informiert, dass in Gesprächen mit dem Bund Verbesserungen erzielt werden konnten, so dass das Verfahren noch vor den Herbstferien wieder aufgenommen werden kann.

Rückmeldefrist

Die Rückmeldefrist wurde nun auf den 30. November 2020 verlängert.

Rückzahlung der Soforthilfe

Mögliche Rückzahlungen müssen bis zum 31. März 2021 an die Bezirksregierung erfolgen.

Die Verbesserungen im Überblick
  • Personalkosten sind von den Einnahmen absetzbar: Der Bund sah die Personalkosten mit dem Kurzarbeitergeld ausreichend abgedeckt. Durch die Lockerungen konnten viele Betriebe aber im Mai und Juni wieder öffnen. Dadurch ergaben sich in der Abrechnung Liquiditätsüberschüsse, da zwar Umsätze erzielt wurden, Personalkosten aber nicht berücksichtigt werden konnten. Künftig werden daher die Einnahmen um solche Personalkosten bereinigt, die zur Erzielung dieser Einnahmen notwendig waren und die nicht durch andere Maßnahmen (etwa das Kurzarbeitergeld) gedeckt wurden.
  • Gestundete Zahlungen, wie beispielsweise Miet-, Pacht- oder Leasingraten, die innerhalb des Förderzeitraums angefallen wären, können nun ebenfalls angerechnet werden. Damit werden Unternehmen nicht benachteiligt, die sich in eigener Initiative um Zahlungsstundungen bemüht haben.
  • Mehr Flexibilität beim Zuflussprinzip: Bisher wurden alle tatsächlichen Zahlungseingänge im Förderzeitraum berücksichtigt, auch wenn ihnen eine Leistung vorausging, die vor der Corona-Zeit erbracht wurde. Dadurch wurden viele Unternehmen, z.B. im Handwerk oder Messebau, die auf Rechnung und mit Zahlungszielen arbeiten, benachteiligt. Die Unternehmen erhalten nun die Option, bei Einnahmen innerhalb des Förderzeitraums auf den Zeitpunkt der Leistungserbringung abzustellen.
  • Hohe einmalige Zahlungseingänge im Förderzeitraum, die sich auf ein ganzes, zurückliegendes Jahr beziehen, können nun anteilig angesetzt werden. Das betrifft etwa GEMA-Zahlungen für Künstlerinnen und Künstler oder Zahlungen der VG-Wort für Journalistinnen und Journalisten.
Fragen zum Verfahren

Fragen zum Verfahren können an die Mitarbeiter der Hotline (Bezirksregierung) unter 0211-7956 4995 gestellt werden.
Die Fragen und Antworten zum Rückmeldeverfahren auf der Seite des Wirtschaftsministeriums NRW sollen in Kürze aktualisiert werden: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020-rueckmeldeverfahren

Die Pressemitteilung können Sie hier nachlesen: https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/land-setzt-verbesserungen-bei-der-abrechnung-der-nrw-soforthilfe-durch-und-nimmt

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Im Rahmen des Konjunkturprogramms der Bundesregierung wurde ein Eckpunktepapier "Ausbildungsplätze sichern" erarbeitet. Dabei handelt es sich um ein Förderprogramm mit einem Gesamtvolumen von 500 Mio. Euro.
Durch die Corona-bedingten Schließungen von Berufsschulen, Unterbrechungen von Ausbildungen, Kurzarbeit in Ausbildungsbetrieben sowie einer zu erwartenden geringeren Zahl von Neueinstellungen und einer ansteigenden Zahl von Entlassungen sind junge Menschen in besonderem Maße betroffen.
Mit dem Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" möchte die Bundesregierung Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation unterstützen und sie motivieren, ihr Ausbildungsangebot aufrecht zu erhalten und jungen Menschen die Fortführung und den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu ermöglichen. Im Einzelnen sollen Ausbildungskapazitäten erhalten (1 und 2), Kurzarbeit für Auszubildende vermieden (3), die Auftrags- und Verbundausbildung gefördert (4) und Anreize zur Übernahme im Falle einer Insolvenz geschaffen (5) werden.
 

Das Bundesprogramm umfasst folgende Maßnahmen:

  1. Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot fortführen): Ausbildende KMU, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren aufrechterhalten, werden mit einer Ausbildungsprämie gefördert. Sie erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 2.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).
  2. Ausbildungsprämie plus (Ausbildungsangebot erhöhen): Ausbildende KMU, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen, erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 zusätzlich abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 3.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).
  3. Vermeidung von Kurzarbeit: KMU, die trotz erheblichen Arbeitsausfalls (mindestens 50 Prozent) ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.
  4. Auftrags- und Verbundausbildung: Wenn KMU die Ausbildung temporär nicht fortsetzen können, können andere KMU, Überbetriebliche Berufsbildungsstätten oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister zeitlich befristet die Ausbildung übernehmen und dafür Förderung erhalten. Dies gilt, wenn der Geschäftsbetrieb des ursprünglich ausbildenden KMU vollständig oder zu wesentlichen Teilen pandemiebedingt von Schließungen oder erheblichen Auflagen betroffen ist, die eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs maßgeblich behindern.
  5. Übernahmeprämie: KMU, die Auszubildende aus Corona-bedingt insolventen KMU bis zum Abschluss ihrer Ausbildung übernehmen, erhalten je Auszubildendem eine Prämie von 3.000 Euro
     

Förderrichtlinien
Die Förderrichtlinie finden Sie auf https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3098.html

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.bmbf.de/de/das-sollten-kmu-jetzt-wissen-11839.html
 

Ansprechpartner
Bundesagentur für Arbeit, Tel. 0800-4555520 (gebührenfrei)
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern


Weitere Informationen
Ausführliche Informationen finden Sie im Eckpunktepapier (zum öffnen der PDF-Datei hier klicken) sowie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung:
https://www.bmbf.de/de/das-sollten-kmu-jetzt-wissen-11839.html

Tätigkeitsverbot und Verdienstausfall aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

Entschädigungen bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Wer unter Quarantäne gestellt wird oder wegen einer eigenen Infektion nicht arbeiten darf und deshalb einen Verdienstausfall erleidet, erhält aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Entschädigung für seinen Verdienstausfall. Seit dem 30. März 2020 gilt dies auch für Menschen, die wegen Kita- oder Schulschließungen ihre Kinder betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können. Neu ist, dass diese Entschädigung nun auch online beantragt werden kann.

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot (z.B. Quarantäne) unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.

  • Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für längstens sechs Wochen, soweit tarifvertraglich nicht anders geregelt, die Entschädigung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag vom Landschaftsverband Rheinland erstattet. Ab der siebten Woche wird die Entschädigung auf Antrag des Betroffenen vom LVR-Fachbereich Soziale Entschädigung an diesen direkt gezahlt.
  • Selbstständig Erwerbstätige stellen den Antrag auf Entschädigung direkt beim Landschaftsverband Rheinland.
  • Voraussetzung für den Erhalt einer Entschädigung ist ein Verdienstausfall infolge eines Tätigkeitsverbotes bzw. einer Absonderung nach Infektionsschutzgesetz (IfSG).
  • Der Antrag auf Entschädigung muss schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung beim LVR-Fachbereich Soziale Entschädigung gestellt werden.

Weitere Infos des Landschaftsverbands Rheinland finden Sie hier.

 
Entschädigung bei Schul- und Kitaschließungen

Nach § 56 Abs. 1a IfSG können sorgeberechtigte Arbeitnehmer /-innen und Selbstständige für maximal 6 Wochen eine Entschädigung aufgrund von Kindertagesstätten- oder Schulschließungen erhalten.
Dafür gelten folgende Voraussetzungen:

  •    Die Kindertagesstätte oder Schule des Kindes wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.
  •    Es fallen keine gesetzlichen Feiertage, Schul- oder Kitaferien in den Betreuungszeitraum, während derer die Einrichtungen ohnehin geschlossen gewesen wären.
  •    Das Kind hat das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder benötigt besondere Hilfe (zum Beispiel aufgrund einer Behinderung).
  •    Es gab keine Möglichkeit, eine alternative, zumutbare Betreuung des Kindes herzustellen (zum Beispiel durch ältere Geschwister oder eine Notbetreuung in der Schule oder der Kita).
 
Häufige Fragen

Fragen und Antworten zur Entschädigung nach IfSG sowie weitere Informationen finden Sie hier.

Änderung des Insolvenzrechts zur Vermeidung pandemiebedingter Insolvenzen

Insolvenzantragspflicht wird ausgesetzt

Durch verschiedene Maßnahmen soll den von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffenen Unternehmen Zeit für die Sanierungsbemühungen und Verhandlungen mit ihren Gläubigern verschafft werden. Die Vorschriften greifen damit flankierend zu den umfassenden staatlichen Hilfsprogrammen.

Gesetzliche Regelung tritt rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft und gilt vorerst bis 30. September 2020.

 

Das Gesetz sieht im Bereich des Insolvenzrechts fünf Maßnahmen vor:

  1. Die haftungsbewehrte und teilweise auch strafbewehrte dreiwöchige Insolvenzantragspflicht wird vorübergehend bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Dies gilt nur für Fälle, in denen die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung auf den Folgen der COVID-19-Pandemie beruht. Zudem soll erforderlich sein, dass Aussichten auf eine Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit bestehen. Antragspflichtige Unternehmen sollen die Gelegenheit erhalten, ein Insolvenzverfahren durch Inanspruchnahme staatlicher Hilfen, gegebenenfalls aber auch im Zuge von Sanierungs- oder Finanzierungsvereinbarungen, abzuwenden.
  2. Geschäftsleiter haften während der Aussetzung der Insolvenzantragspflichten nur eingeschränkt für Zahlungen, die sie nach Eintritt der Insolvenzreife des Unternehmens vornehmen.
  3. Während der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht an von der COVID19-Pandemie betroffene Unternehmen gewährte neue Kredite sind nicht als sittenwidriger Beitrag zur Insolvenzverschleppung anzusehen.
  4. Während der Aussetzung erfolgende Leistungen an Vertragspartner sind nur eingeschränkt anfechtbar.
  5. Die Möglichkeit von Gläubigern, durch Insolvenzanträge Insolvenzverfahren zu erzwingen, werden für drei Monate eingeschränkt.
    Durch die Maßnahmen soll den von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffenen Unternehmen Zeit für die Sanierung
 
FAQ

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und flankierende Regelungen finden Sie hier.

COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz–COVInsAG

Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht finden Sie hier.

Informationen und Hilfsangebote der Industrie- und Handelskammern

Merkblatt Unterstützung für Unternehmen (pdf-Format)

https://www.ihk-krefeld.de/de/international/corona-virus/index.html

http://www.ihk-nrw.de/beitrag/informationen-hilfsangebote-ihks-nrw-coronavirus

Viele Ausbildungsbetriebe können ihre Auszubildenden derzeit aufgrund fehlender Arbeit oder gar vorübergehender Betriebsschließung nicht mehr praxisgerecht ausbilden. Andererseits gibt es Betriebe, die gerne zusätzliche Auszubildende einsetzen würden, wie beispielsweise der Lebensmitteleinzelhandel.
Diesen Betrieben bietet die IHK Mittlerer Niederrhein mit dem neuen Projekt #AzubiSharing Unterstützung. Die einfache Idee dahinter: Ausbildungsbetriebe geben ihren Auszubildenden vorübergehend an einen anderen Ausbildungsbetrieb ab. Auszubildende können ihre Ausbildung ohne Unterbrechung fortsetzen und der abgebende Betrieb wird entlastet, - in der Ausbildung bei brachliegendem Geschäft und bei der Ausbildungsvergütung des Azubis.
Weitere Informationen hier:

https://www.ihk-krefeld.de/de/corona-krise/ihk-services/azubisharing.html?pk_campaign=ihk-newsletter+corona-krise/ihk-newsletter+corona-krise+24&pk_kwd=azubisharing%3A+projekt+zum+austausch+von+auszubildenden

Förderprogramm 2020 für den Einzelhandel

Förderung von Ideen und Projekten von Kleinunternehmen aus dem stationären Einzelhandel, die sich unter Zuhilfenahme entsprechender IT-Dienstleistungen und/oder beratender Dienstleistung (einschließlich Schulungen) sowie der Anschaffung notwendiger Hard- und Software erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen.
Projektideen können ab sofort bis zum 30. August 2020 beim Projektträger Jülich eingereicht werden.
Die Projekte müssen zum 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Das Projekt muss zudem unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dienen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der IHK Mittlerer Niederrhein.

Förderprogramm für den Einzelhandel für mehr Digitalisierung

Wie bin ich digital aufgestellt? Braucht mein Geschäft eine Internetseite? Sollte ich meine Produkte in einem Webshop verkaufen? Fragen, die besonders jetzt in der Corona-Krise viele Einzelhändler beschäftigen. Der Einzelhandel soll zum einem auf die Notwendigkeit aufmerksam gemacht werden, sich auch in digitaler Form zu präsentieren, zum anderen gibt es auch interessante Fördermöglichkeiten im Bereich der Digitalisierung. Diese Digitalisierungsmaßnahmen kann man sich mit 90 Prozent fördern lassen. Das Land NRW bietet über den Projektträger Jülich die Landesförderung ´Digitaler Einzelhandel`. Gefördert werden kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro.

Ansprechpartner und Antragsformulare finden Sie zum Download hier:
Antragsformular Förderprogramm (PDF)
Informationspaket der IHK für den Einzelhandel (PDF)
Projekt Digitaler Einzelhandel und Sprechtage (PDF)
Leitfaden Social Media (PDF)
Digitalen und Stationären Handel zusammendenken (PDF)
Projektaufruf Land NRW (PDF)
 

Informationen für Unternehmen in Hotellerie und Gastronomie

Merkblatt für die Gastronomie

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Öffnung der Gastronomie im Zusammenhang mit der CoronaSchVO wurden in einem "Merkblatt für die Gastronomie" zusammengefasst (Stand: 20.5.2020).

Das Merkblatt finden Sie hier.

 
Dehoga NRW

Der Landesverband informiert auf seiner Seite über die aktuelle Situation und beantwortet Fragen, die sich im Zusammenhang mit den Lockerungen ergeben, Darüber hinaus bietet der Verband Mustervorlagen, Aushänge und Checklisten zum Download an.

https://www.dehoga-nrw.de/

FAQ: Antworten auf wichtige Fragen zum Coronavirus finden Sie hier.

 
Dehoga Bundesverband

Der Bundesverband bietet auf seiner Seite Muster, Aushänge und Checklisten für die Gästekommunikation, das Mitarbeitermanagement und weitere Forumulare.

https://www.dehoga-corona.de/wiedereroeffnung/dehoga-vorlagen/

http://www.dehoga-bundesverband.de/

 
Deutscher Tourismusverband

Der Tourismusverband beantwortet auf seiner Seite u.a. häufige Fragen rund um die Vermietung und Stornierung von Ferienunterkünften und bietet darüber hinaus eine Orientierungshilfe zu Schutz- und Hygienekonzepten für unterschiedliche Anbieter entlang der touristischen Reisekette.

https://www.deutschertourismusverband.de/service/coronavirus.html

 
Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes

Die deutsche Tourismus-Wirtschaft benötigt in der Corona-Krise Transparenz und einen schnellen Zugang zu relevanten Informationen aus Deutschland und aller Welt. Das Info-Portal Corona-Navigator.de bietet aktuelle Nachrichten, Fakten und Handlungsempfehlungen für die Tourismusbranche. Den hierfür nötigen Relevanz-Check und die eigene Einordnung von Nachrichten übernimmt das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes. Ergänzt wird das Angebot durch das Stimmungsbarometer Tourismus, das täglich die Geschäftserwartungen im Tourismus abfragt.

https://corona-navigator.de/

 

Übersicht über Förderprogramme für Hotel und Gastronomie

Die IHK Mittlerer Niederrhein gibt einen Überblick über verschiedene Förderprogramme für die Hotellerie und Gastronomie:

https://www.ihk-krefeld.de/de/tourismus-gastronomie/foerderprogramme-fuer-hotel-und-gastronomie.html

Hilfen für die Landwirtschaft - Hotline, Saisonarbeitskräfte, Betreuung, Darlehen

Konzeptpapier für Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ahben sich im Mai auf ein Konzept zur Einreise von Saisonarbeitskräften
in der Landwirtschaft verständigt.

Aufgrund des Wegfalls von Beschränkungen bei der Einreise und der gelockerten Quarantäneregelungen hat das Bundeskabinett ein neues, dem aktuellen Infektionsgeschehen angepasstes Konzept beschlossen, das unter Beteiligung des BMEL, BMI und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) erstellt wurde.
Dieses Konzept gilt ab dem 16. Juni und wird bis zum 31. Dezember 2020 gelten.

Das angepasste Konzept finden Sie hier.

 
 
Hotline des NRW-Landwirtschaftsministeriums

Die Coronavirus-Pandemie hat Auswirkungen auch auf die heimische Landwirtschaft. Wo und wie erhalten landwirtschaftliche Betriebe des vor- und nachgelagerten Bereiches Unterstützung in der aktuellen Situation? Zur Unterstützung des Landwirtschaftssektors und der Gartenbaubranche existiert jetzt eine Info-Hotline beim NRW-Landwirtschaftsministerium, die Betroffenen Orientierung bietet. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen von Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung, um Fragen zu beantworten oder weiterführende Hinweis zu geben.

Info-Hotline: 0211 / 4566765

https://www.umwelt.nrw.de/landwirtschaft/coronavirus-und-landwirtschaft

 
Gesucht: Erntehelferinnen und Erntehelfer

Die Landesregierung ruft zur Unterstützung der Landwirtschaft auf, da in den kommenden Wochen Arbeitskräfte für die Ernte fehlen. Das zentrale Portal des Bundes, das regionale Vermittlungen zwischen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber der Landwirtschaft mit Arbeits- und Hilfswilligen ermöglicht, ist die Internetplattform http://www.daslandhilft.de

Informationen und Hotline für Unternehmen zu den Auswirkungen des Corona-Virus

Arbeitsschutzrechtliche Auswirkungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer durch das Coronavirus (SARS-CoV-2)

Fragen und Antworten rund um die Themen Entgeltfortzahlung, Kurzarbeitergeld, Rechte und Pflichten bei der Arbeit, Arbeitnehmer überlassung usw. finden Sie hier.

 
Service- und Infopakte des Bundeswirtschaftsministeriums

finden Sie hier.

Informationen für Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss

Der Rhein-Kreis Neuss hat auf seiner Internetseite Informationen zusammengefasst, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern:

https://www.rhein-kreis-neuss.de/de/wirtschaft-arbeit/corona-unternehmen/

Informationen für freischaffende Künstler

Die Corona-Pandemie hat verheerende Folgen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Vor allem viele kleine Kultureinrichtungen stehen am finanziellen Abgrund. Für Künstlerinnen und Künstler geht es um die Existenz. Die Bundesregierung hilft mit Unterstützung in Milliardenhöhe und weiteren Förderleistungen.

Die Bundesregierung plant einen schnellen und einfachen Zugang zu sozialer und betrieblicher Sicherung. Die hierfür teilweise erforderlichen gesetzlichen Änderungen werden in dieser Woche von Bundesregierung, Deutschem Bundestag und Bundesrat beschlossen, u.a. soll der Zugang zur Grundsicherung erleichtert werden. Hinzu kommen betriebliche Absicherungen sowie zusätzliche Erleichterungen vor allem des Zivilrechts.  Nähere Infos finden Sie hier.

 
Ausweitung des NRW-Soforthilfeprogramms für freischaffende Künstlerinnen und Künstler

Antragsberechtigte, die bereits einen Antrag gestellt haben, bislang aufgrund der Mittelbegrenzung auf fünf Millionen Euro jedoch nicht zum Zuge gekommen sind, erhalten unter Nachweis ihrer künstlerischen Tätigkeit (Mitgliedschaft in Künstlersozialkasse oder anderem Künstlerbund) einen finanziellen Zuschuss für ihren Lebensunterhalt in Höhe von 2.000 Euro für die Monate März und April.

Voraussetzung ist, dass sie im März und April keine Leistungen aus dem MKW-Programm, der NRW-Soforthilfe 2020 oder der Grundsicherung bezogen haben.
Auch die Unterstützung für jene Antragssteller, deren Antrag bereits positiv beschieden wurde, wird auf pauschal 2.000 Euro erhöht.

Die Pressemitteilung der Landesregierung finden Sie hier:

https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/landesregierung-weitet-investitionen-die-nrw-soforthilfe-und-das-mkw

 
NRW-Soforthilfe für freischaffende Künstlerinnen und Künstler

Freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten können, eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 € im Rahmen der NRW-Soforthilfe erhalten, die später nicht zurückgezahlt werden muss.

Voraussetzungen:

  • Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse und
  • Nachweis des Honorarausfalls (z.B. durch einen Vertrag plus Absage der Veranstaltung)

Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei der Bezirksregierung in Düsseldorf beantragt werden.

Antragsfrist: 31.05.2020

Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie hier.

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weitere Links finden Sie hier:

https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

Grundsätze des Sofortprogramms zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Krise (PDF_Datei)

Grundsätzezurförderrechtlichen Behandlung der Auswirkungen der Coronavirus-Krise (PDF-Datei)

Beratungskosten ohne Eigentanteil für Freiberufler und kleine und mittlere Unternehmen

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für Corona-Betroffene kleine und mittlere Unternehmen einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen gelten befristet bis Ende 2020.

Mit den geänderten Förderbedingungen will das Bundeswirtschaftsministerium kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler in der aktuellen Situation unterstützen. Die Unternehmen sollen in die Lage versetzt werden, Maßnahmen zu entwickeln, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen und sich wieder wettbewerbsfähig aufzustellen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200403-bis-zu-4000-euro-beratungskosten-ohne-eigenanteil-fuer-kmu-und-freiberufler-in-der-corona-krise.html