Inhalt

Corona-Virus – Informationen und Unterstützung für Unternehmen

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden strengen Einschränkungen treffen auch die Wirtschaft hart. Neben dem Einzelhandel, dem Gastgewerbe und der Tourismusbranche, die bereits sehr stark betroffen sind, spüren nun auch weitere Meerbuscher Unternehmen die wirtschaftlichen Auswirkungen.

Um die negativen Folgen für die Wirtschaft abzufedern, haben die Bundes- und Landesregierung NRW bereits milliardenschwere Hilfspakete sowie steuerpolitische Maßnahmen beschlossen. Diese betreffen in erster Linie die Sicherung der Liquidität, die Unterstützung bei der Weiterbeschäftigung des Personals durch Kurzarbeitergeld, die Unterstützung für von Quarantäne betroffene Betriebe und die Finanzierung von Investitionen und Innovationen. 

Die Meerbuscher Wirtschaftsförderung möchte Ihnen nachfolgend einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Soforthilfen und Unterstützungsmöglichkeiten sowie die entsprechenden Ansprechpartner geben.


Förderprogramme und Hilfen

Geldscheine und Geldstücke

Die Corona-Krise trifft auch die heimische Wirtschaft hart: Die Wirtschaftsförderung der Stadt Meerbusch hat die unterschiedlichen Förderprogramme und wirtschaftlichen Hilfen für Gewerbetreibenden zusammengefasst.

Online-Markt

Im Online-Markt stellen Einzelhändler, Gastronomen und Unternehmen ihre angepassten Angebot zur Verfügung.

Im Online-Markt stellen Einzelhändler, Gastronomen und Unternehmen ihre angepassten Angebot zur Verfügung.

Aktuelles

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Für Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind, können unter bestimmten Bedingungen die Beitragszahlungen für die Sozialversicherungen für den Monat April von den gesetzlichen Krankenkassen vorübergehend gestundet werden.

Der Antrag ist fomlos -unter Bezug auf die Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf § 76 SGB IV- direkt an Ihre zuständige Krankenkasse, die ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt, zu stellen.

weitere Infos finden Sie hier:

https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_1003392.jsp




Rechtsverordnung des Landes NRW zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung) vom 22.3.2020 - geänderte Fassung v. 31.3.2020

Bund und Länder im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus haben sich am 22.03.2020 auf einheitliche Regeln für ganz Deutschland verständigt. Sie verzichten dabei auf eine bundesweite Ausgangssperre und setzen stattdessen auf ein umfangreiches Kontaktverbot. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat aufgrund der hohen Eilbedürftigkeit diese Beschlüsse bereits in einer Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO umgesetzt , in der u.a. das Kontaktverbot und weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie geregelt sind (siehe Anlage - PDF-Dokument).

Eine Änderung der Rechtsverordnung ist am 31.03.2020 in Kraft getreten und gilt zunächst bis zum 19. April 2020.

Den Bußgeldkatalog zur Rechtsverordnung finden Sie hier.


In der Rechtsverordnung sind u.a. folgende Regelungen getroffen worden:

  • detaillierte Vorgaben zur Öffnung / Schließung von Betrieben / Einrichtungen, siehe § 5 - 10 (Handel, Sonntagsöffnung, Handwerk und Dienstleistungsgewerbe, Beherbergung und Tourismus, Gastronomie usw.)
  • detaillierte Regelungen  zu Versammlungen und Veranstaltungen, siehe § 11 (u.a. Beerdigungen, Gottesdienste)
  • weitergehende Maßnahmen zum Kontaktverbot, siehe § 12 (Ansammlungen, Aufenthalt im öffentlichen Raum, Ausnahmeregelungen für geschäftliche / berufliche Zwecke)

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/landesregierung-beschliesst-weitreichendes-kontaktverbot-und-weitere-massnahmen-zur


Grenzübertrittsbescheinigung für Berufspendler

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, werden Grenzkontrollen durchgeführt. Für beruflichbedingte Grenzpendler gelten jedoch Ausnahmen. Damit sie die Grenze einfacher passieren können, wird ihnen eine Bescheinigung für den Grenzübertritt zur Verfügung gestellt.

Die Grenzübertrittsbescheinigung wird gemeinsam mit dem Arbeitgeber für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgestellt.

Das Formular für die Grenzübertrittsbescheinigung (PDF) finden Sie hier.

  • Das Formular ist durch den Arbeitgeber auszufüllen.
  • Ein Scan des Personalausweises oder ein Lichtbild der/des Arbeitnehmerin/Arbeitsnehmers ist in das vorgesehene Feld gut sichtbar einzufügen.
  • Die Kommune, in der das Unternehmen beziehungsweise der Arbeitgeber gemeldet ist, unterschreibt und siegelt die Bescheinigung.
  • Der Berechtigungsschein ist bei Grenzübertritt ausgefüllt und gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe des Fahrzeugs auszulegen.


Bitte senden Sie das Antragsformular an:

Stadt Meerbusch - Die Bürgermeisterin
Wirtschaftsförderung
Herrn Benninghoven
Neusser Feldweg 4
40670 Meerbusch

Alternativ können Sie telefonisch einen persönlichen Termin unter Tel. 02159-916-333 vereinbaren.

 


Sollten Sie in Ihrem Unternehmen einen begründeten Verdachtsfall für eine COVID-19-Infektion annehmen, so wenden Sie sich bitte an die Corona-Hotline 02181 601 7777 des Rhein-Kreises Neuss.

Für Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweilig aufgeführten Ansprechpartner bzw. Hotline.

Die Seiten werden laufend aktualisiert. Die Wirtschaftsförderung hält Sie als Unternehmer zudem per Email, sofern gewünscht, auf den aktuellen Stand. Bitte setzen Sie sich hierfür mit dem Wirtschaftsförderer Stephan Benninghoven in Verbindung.
Gleiches gilt, sofern Sie Ihr Anliegen den vorgenannten Punkten nicht zuordnen konnten.

Ansprechpartner

Benninghoven, Stephan
Tel.: 02159 - 916 333 E-Mail: stephan.benninghoven@meerbusch.de