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Breitbandausbau in Meerbusch

Schnelles Internet - ein bedeutender Standortfaktor

Eine Versorgung mit schnellem Internet ist ein wichtiger Standortfaktor sowohl für Unternehmen als auch für private Haushalte.

Insgesamt ist die Versorgungssituation in Meerbusch als gut zu bewerten, jedoch ist sie insbesondere im Bereich der gigabitfähigen Anschlüsse noch deutlich zu verbessern. Daher steht die Wirtschaftsförderung in einem ständigen Austausch mit den am Markt befindlichen Telekommunikationsunternehmen, um eine optimale Breitbandversorgung zu erreichen. Telekommunikationsanbieter bauen jedoch nur dort aus, wo es für sie wirtschaftlich ist, also eine ausreichende Kundenanzahl die nötigen Investitionen rechtfertigt. Insbesondere in den kleineren Ortschaften ist dies meist nicht der Fall.

 

Aktuelle Ausbauprojekte

Glasfaserausbau im Stadtgebiet


Deutsche Telekom

In Meerbusch baut die Deutsche Telekom eigenwirtschaftlich ihr Glasfasernetz großflächig aus. 
Bis Ende 2025 können mehr als 30.000 Meerbuscher Haushalte an das Glasfasernetz der Deutschen Telekom angeschlossen werden.

Die Telekom wird in Meerbusch auch in den Stadtteilen Bösinghoven, Lank-Latum und Strümp ein Glasfasernetz für insgesamt rund 9.600 Haushalte ausbauen.
Zunächst profitieren die bereits im Dezember 2021 kommunizierten 8.200 Haushalte in den Stadtteilen Büderich und Osterath, sowie die 3.600 Haushalte im aktuell laufenden Ausbau in Meerbusch Büderich.

Weitere Informationen zum Ausbau der Deutschen Telekom finden Sie unter www.telekom.de/glasfaser-meerbusch
Des Weiteren wurde eine digitale Infoveranstaltung zum Glasfaserausbau in Meerbusch erstellt. Hier sind nochmals weitergehende Informationen zum Glasfaserausbau in Meerbusch hinterlegt. Zu finden unter: https://t-glasfaserinfo.de/presentation/Glasfaser+für+Meerbusch
 

Deutsche Glasfaser

Die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH ist ein Telekommunikationsanbieter mit Sitz in Borken und baut eigenwirtschaftlich Glasfaser in den Stadtteilen Bösinghoven, Ilverich, Langst-Kierst, Lank-Latum, Nierst und Strümp aus.
Der Anbieter knüpft den kostenlosen Glasfaserausbau an eine Quote von mindestens 40 Prozent abgeschlossener Verträge in den jeweiligen Ausbaugebieten. In allen vorgenannten Stadtteilen war die Nachfragebündelung in den vergangenen Monaten erfolgreich.

Die jeweiligen Projekte befinden sich derzeit in der Planungsphase, was bedeutet, dass die Baumaßnahmen konkret vorbereitet und alle einzelnen Hausanschlüsse geplant werden. Bis zum Ende der Planungsphase ist der Hausanschluss im Anschlussgebiet laut Anbieter noch kostenlos erhältlich.

Informationen zum Ausbau der Deutschen Glasfaser finden Sie über die nachfolgenden Links:

Meerbusch - Ilverich, Langst-Kierst und Nierst (Rheingemeinden)
Meerbusch - Lank-Latum
Meerbusch – Bösinghoven
Meerbusch - Strümp

Servicepunkt Meerbusch
Kaiserwerther Straße 4
40668 Meerbusch

Öffnungszeiten:
Montag von 10:00 -13:00 Uhr und 
14:00-17:00 Uhr 

Weitere Informationen gibt es auch unter www.deutsche-glasfaser.de sowie bei der kostenlosen Bau-Hotline 02861 890 60 940, montags bis freitags in der Zeit von 8:00 – 20:00 Uhr.

 

Fragen und Antworten rund um die Glasfaser-Baustellen im Stadtgebiet

Wie ist es möglich, dass Gehwege nach Beendigung der Bauarbeiten in mangelhaftem Zustand zurückgelassen werden?

Alle Straßenbauarbeiten, die im öffentlichen Verkehrsbereich durch Dritte ausgeführt werden, werden nach Abschluss vom Fachbereich Straßen und Kanäle der Stadtverwaltung kontrolliert und dann erst wieder für den Verkehr freigegeben. Das gilt auch für alle Glasfaserbaustellen. Bevor die Mitarbeiter der Stadt zur Abnahme erscheinen, überprüfen die Deutsche Glasfaser bzw. die Telekom ihrerseits, ob die Baustellen ordnungsgemäß ausgeführt sind und lassen Mängel beseitigen. Erst wenn nach beiden Kontrollen alles in Ordnung ist, erfolgt die Freigabe - oder eben eine Nachbesserung.

Warum werden immer wieder Gehwege freigegeben, die nur provisorisch fertiggestellt wirken?

Leider kommt es immer wieder vor, dass die von der Deutschen Glasfaser oder der Telekom beauftragten Subunternehmen die Baustellenabsicherung vorschnell entfernen. Dadurch wird fälschlicherweise der Eindruck erweckt, dass die Arbeiten abgeschlossen und abgenommen sind. Alle Verkehrsflächen müssen aber vor Freigabe erst zu 100 Prozent wiederhergestellt sein. Wichtig: Bis die Fläche tatsächlich durch die Stadt freigegeben ist, liegt die Verkehrssicherungspflicht beim ausführenden Bauunternehmen.

Wann nimmt die Stadt die Baustellen ab?

Das geschieht etwa eine Woche, nachdem das jeweilige Tiefbauunternehmen die Fertigstellung im Technischen Dezernat gemeldet hat. Bei der Bauabnahme festgestellte Mängel werden fotografiert und protokolliert. Sie müssen innerhalb einer festgelegten Frist beseitigt werden. Beseitigte Schäden werden wiederum von der Deutschen Glasfaser oder Telekom dokumentiert und bei der Stadtverwaltung vorgelegt. Vor Ablauf der Gewährleistungsfrist findet übrigens grundsätzlich immer eine weitere Qualitätskontrolle statt.

Hintergrund: Die Bauabschnitte, in denen die Tiefbauunternehmen arbeiten, stimmen nicht immer mit den jeweiligen Straßenzügen überein. Deshalb ist für die Anlieger nicht immer zweifelsfrei erkennbar, wann ein Bauabschnitt tatsächlich abgeschlossen ist.
 

Kann man nicht verhindern, dass durch die zahlreichen Baumaßnahmen die Qualität der Straßen und Gehwege leidet?

Bei jedem Eingriff in die Bausubstanz von Straßen und Gehwegen (sei es für Kanalbau, Verlegung von Gas- oder Wasserleitungen o. ä.) leidet unweigerlich der Gesamtzustand. Neubauzustand kann meist nicht wieder erreicht werden, Schwachpunkte bleiben leider immer – es sei denn, Straße oder Gehweg werden samt Unterbau und Belag komplett erneuert. Das ist aber bei Kabelverlegungen natürlich nicht der Fall.

Warum setzen die Deutsche Glasfaser und die Telekom Subunternehmen ein, die nicht qualitativ hochwertig arbeiten?

Die Deutsche Glasfaser und die Telekom haben keine eigenen Bautrupps und sind deshalb auf Subunternehmen angewiesen. Die ausführenden Firmen suchen beide selbst aus. Auf die Auswahl der Firmen hat die Stadt keinen Einfluss. Ausbauverträge bestehen nur mit der Deutschen Glasfaser und der Telekom, die für einen einwandfreien Rückbau geradestehen müssen.   

Warum werden die Arbeiten der Baufirmen nicht besser koordiniert und Wege unter Umständen zweimal aufgerissen?

Der Ausbau der Glasfaser in Meerbusch ist eine unternehmerische Entscheidung von Kabelbetreibern, die nach wirtschaftlichen Standorten für ihre Angebote suchen. In Meerbusch sind zurzeit bekanntlich die Deutsche Glasfaser und die Telekom tätig. Beide konkurrieren um Kunden und arbeiten nicht zusammen - Entscheidungen über den Ausbau werden weder besprochen, noch informieren sie sich gegenseitig. 

Die Stadt versucht hier insoweit regulierend einzugreifen, dass den Firmen Stadteile oder Quartiere für den Ausbau empfohlen werden, in denen sie dann alleine Kabel verlegen und vermarkten können. Zurzeit sind die Unternehmen in unterschiedlichen Stadtteilen mit dem Glasfaserausbau beschäftigt. Ein Doppelausbau hat bisher nicht stattgefunden. Dies wird voraussichtlich erst in 2025 geschehen, wenn die Telekom in Bösinghoven aktiv werden wird.

Die Genehmigungen wurden bisher nach der klaren Maßgabe „nur ein Glasfaserunternehmen pro Stadtteil“ erteilt. In Kürze beginnt die Telekom im Ortsteil Lank -  jedoch in einem Bereich, den die Deutsche Glasfaser nicht ausbauen will.

Wenn Gehwege mehrmals „aufgerissen“ worden sind, liegt das nicht an fehlender Koordination durch die Stadt, sondern an der mangelhaften Wiederherstellung durch die Baufirmen. In solchen Fällen weist die Stadt das jeweilige Unternehmen an, die Baustelle nochmals anzupacken. Die Gehwege in der Straße „Am Hannenhof“ in Bösinghoven wurde beispielsweise sogar zweimal bemängelt, also quasi dreimal „aufgerissen“. 
 

Wie kann es sein, dass die Glasfaserkabel in nur geringer Tiefe verlegt werden?

Für die Verlegung von Glasfaserkabeln ist eine sogenannte „Mindestüberdeckung“ von 40 Zentimetern vorgeschrieben, es müssen also mindestens 40 Zentimeter Sand, Erdreich und Pflasterung über den Leitungen liegen. Früher waren 60 Zentimeter verpflichtend. Zur Beschleunigung des Glasfaserbaus wurde eigens das Telekommunikationsgesetz (TKG) entsprechend angepasst. 

Wie ist es möglich, dass bei Kabelverlegungen quer über die Straße Gräben zurückbleiben, die erst einmal nur halbherzig wieder geschlossen werden?

Das ist ein normaler Vorgang. Die „Rillen“ werden, nachdem das Kabel verlegt ist, von der ausführenden Tiefbaufirma zunächst provisorisch mit so genanntem Kaltasphalt verfüllt. Platten und Pflaster von den geöffneten Gehwegen bleiben vor Ort, Ersatzasphalt zur endgültigen Verfüllung muss hingegen neu bestellt und angeliefert werden – das ist nur in größeren Mengen möglich. Deshalb wird abgewartet, bis eine ausreichende Zahl von Stellen verfüllt werden muss. Diese Arbeiten erledigt ein weiteres Unternehmen. Die Abnahme der wieder geschlossenen Gehwege und der Straßenquerungen läuft getrennt.

Ist der Glasfaserausbau es wirklich wert, solche massiven Eingriffe in die städtische Verkehrsinfrastruktur zuzulassen?

Der Ausbau der Glasfaserversorgung stellt für die Stadt eine enorme technische Weiterentwicklung dar und ist längst ein gewichtiger Standortvorteil - der Ausbau kommt den Bürgerinnen und Bürgern und der Stadt gleichermaßen zu Gute. Allzu harsche Restriktionen der Verwaltung können gegebenenfalls dazu führen, dass sich die Betreiber aus dem Stadtgebiet zurückziehen und ihre Ausbaupläne anderweitig umsetzen.

Können Anlieger von Baustellen auch direkt beim Kabelanbieter Schäden melden?

Ja. Die Deutsche Glasfaser hat unter der Telefonnummer  
02861 - 890 60 940 (montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr) eigens eine Hotline dafür eingerichtet.

Schadensmeldungen sind zudem über folgenden Link möglich: 
https://www.deutsche-glasfaser.de/service/bauschaden-melden/

Viele hilfreiche Informationen finden sich außerdem gebündelt auf den entsprechenden Gebietsseiten im Internet:

www.deutsche-glasfaser.de und www.telekom.de/glasfaser-meerbusch 
 

Abgeschlossene Ausbauprojekte

Glasfaserausbau im Gewerbegebiet Bundenrott

Aktuell erfolgt ein FTTH-Glasfaserausbau durch die Telekom im Gewerbegebiet Bundenrott (Berta-Benz-Straße) in Meerbusch Strümp, nachdem dem die Vermarktungsphase Ende 2020 positiv verlaufen ist.

 

Glasfaserausbau in Meerbusch-Büderich

Ab dem Frühjahr 2021 wird die Telekom zudem mit einem innerstädtischen FTTH-Glasfaserausbau in Meerbusch-Büderich beginnen. Der Ausbau wird in zwei Abschnitten in den Jahren 2021 und 2022 erfolgen. Insgesamt können dann etwa 3.500 Haushalte von Bandbreiten mit bis zu 1.000 MBit/s im Download profitieren. Die einmaligen Kosten für die Herstellung des Hausanschlusses entfallen hierbei.

Sie möchten wissen, ob Ihre Wohnung / Ihr Haus im Ausbaugebiet liegt? Sie haben weitere Fragen rund um den Glasfaserausbau in Büderich?

Antworten auf Ihre Fragen finden Sie hier: www.telekom.de/glasfaser-meerbusch

 

Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten in Osterath und Lank

In den Jahren 2019 und 2020 erfolgte ein Glasfaserausbau mit FTTH-Anschlüssen (bis zu 1 GBit/s symmetrisch) in den Gewerbegebieten Rudolf-Diesel-Straße, Breite Straße, Mollsfeld (Nord & Süd) und In der Loh.

Hier können Sie die Verfügbarkeit für Ihr Unternehmen prüfen lassen:

https://geschaeftskunden.telekom.de/internet-dsl/glasfaserausbau-in-gewerbegebieten#verfuegbarkeitspruefung