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Stadtplanung

Die Abteilung Stadtplanung entwirft den städtebaulichen Rahmen für die Entwicklung einer attraktiven Stadt. Es werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die öffentlichen und privaten Bautätigkeiten erarbeitet.

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich hier über Stadtentwicklungsprojekte, Wettbewerbsverfahren und über laufende sowie abgeschlossene Bauleitplanverfahren informieren und sich im Zuge der Bürgerbeteiligung in die Bauleitplanung einbringen.

Bebauungspläne und Planungsrecht

Sie benötigen Informationen zum Planungsrecht?

Eine planungsrechtliche Auskunft wird nur schriftlich erteilt. Eine telefonische Auskunft ist nicht möglich.

Für schriftliche Auskünfte zum Planungsrecht –Zusendung des Bebauungsplanes per E-Mail– werden Gebühren erhoben.
Persönliche Auskünfte und Beratung während der Sprechzeiten (dienstags 8.00 - 12.00 Uhr und donnerstags 14.00 - 16.00 Uhr) bleiben weiterhin kostenlos.

Bitte senden Sie ihre Anfrage an: stadtplanung@meerbusch.de

Sie können die Bebauungspläne ebenfalls hier -  Rechtskräfigte Bebauungspläne  - online einsehen.

Für die planungsrechtliche Auskunft über ein Grundstück werden die Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer benötigt. Eine Auskunft über den Straßennamen mit Hausnummer ist nicht verbindlich, da sich diese im Kataster von der Örtlichkeit unterscheiden können. Ein Plan mit deutlicher Kennzeichnung des Grundstückes ist ebenfalls möglich.

Bitte geben Sie ebenfalls die Rechnungsadresse an.

Was ist ein Flächennutzungsplan?
Übersicht Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan ist der übergeordnete Bauleitplan für das gesamte Gemeindegebiet. Er hat die Aufgabe, für die gesamte Gemeinde die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebene Art der Bodennutzung nach den voraussehbaren Bedürfnissen in den Grundzügen darzustellen.

Als Gesamtplan für das Gemeindegebiet enthält der Flächennutzungsplan das übergeordnete Konzept der städtebaulichen Entwicklung. Folgerichtig verlangt das Baugesetzbuch, dass die kleinteiligeren Bebauungspläne aus dem Flächennutzungsplan entwickelt werden müssen.

Der Flächennutzungsplan wird auch als der vorbereitende Bauleitplan bezeichnet. So gibt z. B. die Darstellung einer bisher landwirtschaftlichen genutzten Fläche als Baufläche im Flächennutzungsplan dem betreffenden Eigentümer noch kein Baurecht, da dies erst im Bebauungsplan geregelt wird.

Sieht der Flächennutzungsplan für bestimmte Flächen Wohnbebauung vor, so kann ein für diesen Bereich aufgestellter Bebauungsplan dort nicht z. B. gewerbliche oder industrielle Bebauung und Nutzung ausweisen. Will die Gemeinde dennoch hier derartige Baurechte für Gewerbe oder Industrie schaffen, muss sie den betreffenden Teil des Flächennutzungsplanes ändern. Diese Änderung kann in zeitgleicher und verfahrensmäßiger Hinsicht parallel zur Aufstellung des Bebauungsplanes erfolgen.

Die Stadt Meerbusch hält ihren Flächennutzungsplan zur Einsichtnahme für die Bürgerschaft im Technischen Rathaus in Lank-Latum bereit. Während der Sprechzeiten und nach Terminvereinbarung stehen der Bürgerschaft die Mitarbeiter für die Beratung und Auskunft über das Stadtbau- und Planungsrecht zur Verfügung. Der Flächennutzungsplan steht ebenfalls als Download zur Verfügung. Aufgrund der Dateigröße wurde der Plan in 4 Teilbereiche aufgeteilt, die in der Übersicht dargestellt sind.

weiterführende Downloads
Kosten:

Flächennutzungsplan Farbdruck in der Größe 1,30 m x 1,65 m kostet 62,00 €

Gebühren für Bebauungspläne o. ä.  richten sich nach der Größe des Planes und werden nach der Gebührenordnung abgerechnet.

Bürgerberatung Stadtteil Osterath

Herrmann, Brigitte
Tel.: 02150 - 916 260
E-Mail: brigitte.herrmann@meerbusch.de

Bürgerberatung Stadtteil Büderich

Basianas, Ilias
Tel.: 02150 - 916 241
E-Mail: ilias.basianas@meerbusch.de

Bürgerberatung Stadtteil Strümp

Wanders, Harald
Tel.: 02150 - 916 149
E-Mail: harald.wanders@meerbusch.de

Bürgerberatung Stadtteil Lank und Rheingemeinden

Neitzert, Rita
Tel.: 02150 - 916 150
E-Mail: rita.neitzert@meerbusch.de

Städtebauliche Wettbewerbe

Ehemalige Barbara-Gerretz-Schule
Wettbewerbsmodell Barbara Gerretz Schule

Nach der Aufgabe der katholischen Grundschule Barbara-Gerretz-Schule und mit der beabsichtigten Verlagerung der Feuerwehr steht eine zentrale Fläche in Meerbusch-Osterath für eine städtebauliche Entwicklung zur Verfügung. In der Nähe des Haltepunktes Meerbusch-Osterath und von öffentlichen und privaten Versorgungseinrichtungen soll auf der etwa 3,2 ha großen Fläche ein qualitätvolles innerstädtisches Wohnquartier entstehen. Hierfür lobte die Stadt Meerbusch einen städtebaulichen Wettbewerb aus. Mit ihm sollten nicht nur die bestmögliche städtebauliche Lösung und eine schrittweise Umsetzung aufgezeigt werden, sondern auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels unter anderem Aussagen zu zeitgemäßen Wohnformen, zur Ausbildung des öffentlichen Raums, zu einer möglichen Architektursprache und zu potenziellen Nutzergruppen gemacht werden. Die im Wettbewerbsverfahren erarbeitete städtebauliche Lösung und die darauf aufbauende Weiterbearbeitung sollen Basis für ein anschließendes Bauleitplanverfahren sein. Für die Fläche und das Gebäude der ehemaligen Barbara-Gerretz-Schule sind sie zudem Grundlage für die geplante Investorensuche.

Am 10. Januar 2017 prämierte das Preisgericht unter dem Vorsitz von Professor Kunibert Wachten den Entwurf der Berliner Büros Schultz-Granberg Städtebau +Architektur und bbz landschaftsarchitekten mit dem ersten Preis. Von insgesamt elf eingereichten Arbeiten erfüllte er am besten die hohen Anforderungen an die städtebauliche Gestaltung des neuen Quartiers, an das gewünschte Wohnangebot und an die Möglichkeiten einer gestaffelten Umsetzung. Die Jury hat dem ersten Preisträger Empfehlungen für die weitere Bearbeitung mitgegeben. Der nun zu überarbeitende städtebauliche Entwurf wird dann Grundlage für die weitere Planung und die Investorensuche sein.

Ansprechpartner

Neitzert, Rita
Tel.: 02150 - 916 150
E-Mail: rita.neitzert@meerbusch.de
Fischer, Petra
Tel.: 02150 - 916 208
E-Mail: petra.fischer@meerbusch.de