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Warnung der Bevölkerung

Gemäß § 3 Abs. 1 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) sind die Kommunen gemeinsam mit dem Kreis dafür zuständig, die Bevölkerung bei Großeinsatzlagen und Katastrophen rechtzeitig und umfassend zu warnen.

Nachfolgend erhalten Sie allgemeine Verhaltensregeln bei Großschadensereignissen oder Katastrophen, Hinweise zu den Sirenensignalen und Benutzung der verschiedensten Warn-Apps.

 

Allgemeine Verhaltensregeln

Auch wenn Sie nicht unmittelbar betroffen sind, können Sie durch Ihr besonnenes Verhalten wirkungsvoll zu einer schnelleren Gefahrenabwehr und Schadensbeseitigung im Krisenfall beitragen:

  • Vermeiden Sie, dass die Einsatzkräfte bei Bränden und Unglücksfällen durch Schaulustige behindert werden! Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind auf freie Straßen angewiesen. Wenn Sie nicht selbst helfen können, bleiben Sie dem Schadensort fern, und blockieren Sie keine Verkehrswege!
  • Schnelle Hilfe braucht freie Wege! Bleiben Sie zu Hause oder am Arbeitsplatz, und achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr und Polizei oder Rundfunkdurchsagen!
  • Kinder sofort ins Haus rufen!
  • Informieren Sie Ihre Nachbarschaft und gegebenenfalls Passantinnen und Passanten über die Durchsagen! Helfen Sie älteren oder behinderten Menschen. Informieren Sie ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger!
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden genau!
  • Telefonieren Sie nur falls dringend nötig im Mobilfunknetz! Fassen Sie sich kurz! Feuerwehr, Polizei und andere Stellen benötigen jede Telefonleitung zum Einleiten von Hilfs- und Rettungsmaßnahmen!
     

 

Warnung über Sirenen

Die Warnung vor einem bevorstehenden oder schädigenden Ereignis im Stadtgebiet erfolgt durch ein Sirenensignal. Der Aufbau dieses Signals wird im nachfolgenden Schaubild schematisch dargestellt.

Um die einwandfreie Funktion der Sirenen im Schadensfall sicherzustellen, erfolgt an jedem letzten Donnerstag im Monat um 12:00 Uhr ein Probealarm.

Warn-Apps

Die bekannteste Warn-App in Deutschland mit zehn Millionen Nutzern ist NINA. Diese wird mit Informationen über das Modulare Warnsystem (MoWas) „gefüttert“.

Die Kreisleitstelle Neuss, welche auch für die Stadt Meerbusch zuständig ist, veröffentlicht über diese und andere Apps wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für die verschiedensten Gefahrenlagen. So zum Beispiel für Hochwasser, Großbrände, oder auch bei einem Ausfall der Notrufnummern. Darüber hinaus geben sie zeitgleich mit der Meldung Notfalltipps und Verhaltenshinweise.

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlicht über die App für die Bevölkerung relevante Wetterereignisse wie beispielsweise Unwetter- oder Sturmwarnungen.
NINA steht im App Store von Apple oder im Playstore von Google kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Nina-Warn-App. Verlinkung auf Internetseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe