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„Jugend entscheidet“ – auch in Meerbusch

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Bürgermeister Christian Bommers und Arne Johnsen von der mobilen Jugendsozialarbeit der Stadt Meerbusch beim Regionaltreffen der „Jugend entscheidet-Akademie“ in Springe.

Bürgermeister Christian Bommers und Arne Johnsen von der mobilen Jugendsozialarbeit der Stadt Meerbusch beim Regionaltreffen der „Jugend entscheidet-Akademie“ in Springe. Foto: Stadt Meerbusch

Mit zahlreichen positiven Eindrücken sind Bürgermeister Christian Bommers und Arne Johnsen von der mobilen Jugendsozialarbeit nun vom Regionaltreffen der „Jugend entscheidet-Akademie“ in Springe zurück gekehrt. Gemeinsam mit anderen teilnehmenden Kommunen stand der Austausch über erfolgreiche Projekte sowie Planungen für die Zukunft im Fokus. Die Skate-Anlage in Strümp ist ein Beispiel dafür, wie Jugendliche ihre Ideen erfolgreich umsetzen können.

Die Stadt Meerbusch nimmt bereits seit einem Jahr an der „Jugend entscheidet-Akadmie“ der Hertie Stiftung teil. Unter anderem stand ein dreitägiger Workshop mit Vorträgen und Best-Practise Beispielen zur Beteiligung von Jugendlichen in Berlin auf dem Programm. 

Auch regelmäßige Austausche mit anderen Kommunen und Experten sowie Arbeitskreise werden angeboten. So konnten die Beteiligten in „Vertiefungs-Workshops“ einzelne Themen intensiver behandeln - beispielsweise wie Jugendliche angesprochen werden können, wie wichtig Social Media ist und welchen Stellenwert die Kommunalpolitik für die Jugendlichen hat. 

So bietet die VHS in Meerbusch zum Beispiel das kommunalpolitische Praktikum. Im Anschluss daran haben die Jugendlichen die Möglichkeit, die besprochenen Themen weiter intensiver auszuarbeiten. Aktuell wurden beispielsweise Flächen für Graffiti und Streetart im öffentlichen Raum diskutiert und zur Verfügung gestellt. Konkret geht es um zwei Litfaßsäulen, die mit Jugendlichen gemeinsam gestaltet werden sollen.  

Geplant ist auch, das Thema Jugendbeteiligung in Meerbusch über das kommunalpolitische Praktikum strukturell zu verankern. „Wir haben anhand des Austauschs aber auch gemerkt, dass wir hier bereits auf einem sehr guten Weg und Jugendliche bereits in vielen Prozessen beteiligt sind“, ergänzt Arne Johnsen von der mobilen Jugendsozialarbeit.