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Corona-Virus: Stadt hilft Unternehmen und Gewerbetreibenden in Gewerbesteuer-Angelegenheiten

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Geldscheine und Geldstücke

Die Corona-Krise trifft auch die heimische Wirtschaft hart: Die Stadt Meerbusch kommt Gewerbetreibenden jetzt in Steuerfragen entgegen und bearbeitet Anträge wohlwollend. Foto: i-stock

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden strengen Einschränkungen treffen auch die Wirtschaft hart. Neben Einzelhandel und Gastgewerbe spüren nun auch weitere Meerbuscher Unternehmen und Gewerbetreibende die wirtschaftlichen Auswirkungen. Um die negativen Folgen abzufedern, haben die Bundes- und Landesregierung NRW bereits milliardenschwere Hilfspakete sowie steuerpolitische Maßnahmen beschlossen.  In Anlehnung daran bietet nun auch die Stadt Meerbusch heimischen Unternehmen Entlastung an.

Anträge auf Senkung von Gewerbesteuervorauszahlungen werden bereits bevorzugt bearbeitet und bewilligt. Innerhalb weniger Tage hat die Kämmerei Steuerabsetzungsanträgen in Höhe von mehr als einer Million Euro stattgegeben - ein erheblicher Verlust für die kommunale Kasse. Sollten im Ausnahmefall Bedenken bestehen, einem Antrag zu entsprechen, wird die Verwaltung aktiv auf die Antragsteller zugehen. Zudem werden ab sofort auch keine Verspätungszuschläge erhoben.

Drohende Mahn- und Vollstreckungsmaßnahmen können auf Antrag zunächst für vier Monate ausgesetzt werden. Hierbei können Nebenforderungen, wie die Mahngebühren und Säumniszuschläge erlassen werden.

"Wir rechnen mit einer Vielzahl von Anträgen", so Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage. "Deshalb bitten wir die Gewerbetreibenden um Geduld."

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Meerbusch hat dazu eine ganze Reihe von Informationsangeboten und Kontakten online zusammengestellt. Bitte klicken Sie hier.