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Das war die 3. Meerbuscher Rad-Nacht: Mit Polizei-Eskorte fröhlich durch die Stadt

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Gleich geht's los: Vorfreude vor dem Start auf dem Fouesnant-Platz in Strümp. Foto: Stadt Meerbusch

Gleich geht's los: Vorfreude vor dem Start auf dem Fouesnant-Platz in Strümp. Foto: Stadt Meerbusch

Prächtiges Wetter, üppig-grüne Natur, gute Stimmung: Unter besten äußeren Bedingungen ging jetzt die 3. Meerbuscher Rad-Nacht über die Bühne. Knapp 300 Radlerinnen und Radler schickte Bürgermeister Christian Bommers vom Fouesnant-Platz in Strümp auf die rund 26 Kilometer lange Reise durch Meerbuschs schöne Landschaft und die Stadtteile. "Wir wollen heute Abend gemeinsam eine Demo starten – eine fröhliche Demonstration für das Radfahren in unserer Stadt", so Bommers. "Heute legen wir alle gemeinsam ein Bekenntnis ab: für klimafreundliche Mobilität, für gesunde Bewegung und nicht zuletzt für Freude am Radfahren."

Bommers – selbst passionierter Radfahrer – musste sich nach erst zwei Tage zurückliegender OP schweren Herzens dem Verbot seines Arztes fügen und aufs Mitfahren verzichten.  Bei der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“, die traditionsgemäß mit der Rad-Nacht begann und bis 26. Mai läuft, will er aber auf jeden Fall dabei sein und fleißig Rad-Kilometer für Meerbusch beisteuern. Für den Bürgermeister schwang sich zur Rad-Nacht der Erste Beigeordnete und Sportdezernent Frank Maatz in den Sattel.

„Was Sie heute erleben, ist ein Exklusivangebot: einmal im Leben mit Polizei-Eskorte, ohne rote Ampeln oder kreuzende Autos auf gesperrten Hauptverkehrsstraßen gemütlich durch ganz Meerbusch radeln. Ich bin sicher, das wird ein tolles Erlebnis“, ermunterte Christian Bommers die Rad-Fans. Genau das ist es, was die Meerbuscher an ihrem frühsommerlichen Rad-Event schätzen: Gut gesichert und tiefenentspannt über eine eigens gesperrte Landes- oder Kreisstraße radeln zu können, ist halt eine ganz besondere Sache. 

Von Strümp aus führte die Tour diesmal über Ilverich, Langst-Kierst, Nierst und Lank-Latum zur Sportanlage am Windmühlenweg in Ossum-Bösinghoven, wo der heimische Bürgerverein und Helfer des TSV Meerbusch die Radler beim Zwischenstopp mit Wasser versorgten. Über Strümp und Bovert ging’s dann weiter zum Ziel am Dr.-Franz-Schütz-Platz in Büderich.

Polizei, Feuerwehr, der Johanniter Hilfsdienst und zahlreiche Ordner sorgten für einen sicheren Ablauf, Monteure der „Fahrradecke Meerbusch“ kümmerten sich um kleine Pannen vom „Platten“ bis zum schleifenden Kettenschutz.

Coronabedingt hatten die Organisatoren der „Stabsstelle Umwelt und Klimaschutz“ der Stadtverwaltung das Event diesmal ohne gesellige Abschlussveranstaltung geplant. Das soll sich im nächsten Jahr wieder ändern, wenn Meerbusch zur vierten Rad-Nacht in die Pedale tritt. 

Bürgermeister Christian Bommers schickte die knapp 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die rund 26 Kilometer lange Reise durch Meerbusch. Foto: Stadt Meerbusch

Bürgermeister Christian Bommers schickte die knapp 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die rund 26 Kilometer lange Reise durch Meerbusch. Foto: Stadt Meerbusch

Von Strümp ging es über Nierst weiter nach Lank. Sascha Plewka vom Kurierdienst "Angel Bikes Meerbusch" fuhr auf seinem Lastenrad mit - Ehrensache. Foto: Stadt Meerbusch

Von Strümp ging es über Nierst weiter nach Lank. Sascha Plewka vom Kurierdienst "Angel Bikes Meerbusch" fuhr auf seinem Lastenrad mit - Ehrensache. Foto: Stadt Meerbusch

Gelber Lindwurm in Nierst: Die einteilten Ordner in oranger Weste hatten wenig zu tun. Alle Teilnehmenden fuhren diszipliniert und hatten Spaß. Foto: Stadt Meerbusch