UMBAU UND ERWEITERUNG THEODOR-FLIEDNER-SCHULE IN LANK
Status: Bauausführung
Die Grundsteinlegung wurde im Dezember 2024 ausgerichtet.

Ein identitätsstiftender und gut auffindbarer Haupteingang bildet das neue Zentrum der Schule. Von hier aus sind alle Lernbereiche sowie die Verwaltung zentral zugänglich. Dies unterstreicht die einladende und offene Gestaltung des Gebäudes, das die Anforderungen an einen rhythmisierten Ganztagsbetrieb nicht nur im Anbau, sondern auch im Bestand erfüllt.
Die Überplanung und Erweiterung der bestehenden Schule wurde in enger Abstimmung mit der Schulverwaltung und -leitung durchgeführt und berücksichtigt die Anforderungen aus der Analyse des Schulentwicklungsplans (SEP) sowie des Raumprogramms des Schulträgers. Ziel war es eine moderne, funktionale und nachhaltige Lernumgebung zu schaffen, die sowohl den Bedürfnissen der Kinder als auch der Lehrkräfte optimal gerecht wird.
Ein Highlight des Projekts ist die neue Mensa, die als multifunktionaler Raum konzipiert wurde, welche zusätzlich als Aula oder kleiner Veranstaltungssaal genutzt werden kann. Das angrenzende Foyer und ein neu gestaltetes Außenklassenzimmer können bei Bedarf barrierefrei in die Nutzung integriert werden.
Die Schule ist in vier moderne Lerncluster gegliedert, die den Kindern eine freundliche und sichere Lernumgebung bieten. Ergänzt wird dieses Konzept durch eine autarke Multifunktionszone im Souterrain, die eine Bibliothek und ein Selbstlernzentrum umfasst.
Nachhaltigkeit steht im Fokus des Bauprojekts: Die neuen Gebäudeteile wurden nach aktuellen Standards errichtet und mit einer geothermischen Wärmepumpen-Heizungsanlage inklusive Kühloption sowie einer erweiterten Photovoltaikanlage ausgestattet. Die Energiebilanz der Schule wurde dadurch erheblich verbessert. Zugleich wurde durch den Abbruch eingeschossiger Gebäudeteile und die Neubebauung mit zweigeschossigen Strukturen die Grundstücksausnutzung optimiert.
Die Freiflächen wurden behutsam gestaltet, um zusätzliche Versiegelung zu vermeiden. Die neuen Dachflächen werden begrünt und die Entsiegelung weiterer Schulhofflächen wird im Rahmen der Freianlagenplanung geprüft. Besonders wichtig war der Einsatz nachhaltiger Baumaterialien, die den Lebenszyklus des Gebäudes berücksichtigen, während erhaltenswerte Bestandsstrukturen bewahrt wurden.
Durch dieses durchdachte Konzept entsteht ein zeitgemäßer und nachhaltiger Schulcampus, der sowohl den pädagogischen als auch den ökologischen Ansprüchen gerecht wird und eine positive Zukunftsperspektive für die Schulgemeinschaft bietet.
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