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Sehenswertes Nierst

Der Seisthof

Der Seisthof in Nierst

Der Seisthof am Oberen Feld gilt als Urzelle des Dorfes Nierst. Er wird 1166 bei der Gründung des Klosters Meer durch die Selige Hildegunde erstmals erwähnt. Es war das bedeutendste Gut, das die Stifterin in den Klosterbesitz einbrachte. Seitdem bildete Nierst, damals „Niederseist“, eine sogenannte „Freie Herrlichkeit“, in der die Abtei Meer die Gerichts- und Steuerhoheit ausübte. In seinem heutigen Erscheinungsbild entstand der Hof mit Wirtschafts- und Wohngebäude Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Ältester Teil scheint die rückwärtige Mauer der Wirtschaftsgebäude zu sein, in der sogar noch Schießscharte zu erkennen sind.

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Der Werthhof

Der Werthhof Nierst

Mit der im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnte Werthhof, gelegen an der Werthallee am nördlichen Dorfrand, gehört ebenfalls zu altehrwürdigen Anwesen von Nierst. Ältester Teil des vielfach umgebauten und veränderten Hofes dürfte die Brennerei sein (etwa 250 Jahre). Das Wohngebäude wurde restauriert.

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Kapelle St. Cyriakus

Kapelle St. Cyriakus in Nierst

Die Nierster Kirche an der Stratumer Straße wurde 1895 vom Lanker Maurermeister Adam Reiners nach Plänen des Düsseldorfer Architekten Wilhelm Sültenfuß erbaut. Das einschiffige Backsteingotteshaus zeigt neuromanische Bauformen. Von dem 1914 aufgestellten und im Rahmen der Liturgiereform 1966/67 abgebauten Schnitzaltar sind heute nur noch die Figuren des Heiligen Cyriakus und des Heiligen Laurentius übrig. Bei der jüngsten Restaurierung wurde der Innenputz der Kirche entfernt und das Backsteingemäuer freigelegt, was dem Innenraum besondere Atmosphäre gibt.

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