Inhalt

Musiksommer 2024

Sonntag, 7. Juli, 17 Uhr
St. Nikolaus
Kirchplatz 2, Osterath
„Jazz meets Klassik“

 

Marianne Zangl-Bartsch, Orgel 

&

Daniel Goldkuhle, Gitarre

Maike van Bebber, Oboe u. Gesang

&

Michael Krones, Blockflöte 

 

Antonio Vivaldi (1678-1741)

TRIO

für konzertierende Altblockflöte, Oboe und B.c.

Allegro ma cantabile  – Largo – Allegro non molto

 

Duotalk  steht für feine Jazz-, Soul- und Popmusik in Kleinstbesetzung.

Gesang plus Gitarre, dazu liebevolle Arrangements von Jazzstandards

in der Tradition der Großmeister Ella Fitzgerald und Joe Pass.

Aber auch junge und alte Lieblingslieder aus anderen Genres kleiden sie in ein neues Gewand und lassen sie so klingen,

dass es ihnen an nichts fehlt.

Was heute genau zu hören sein wird, entscheiden die beiden spontan und stellen es dem Publikum vor.

 

Marianne Zangl-Bartsch
Marianne Zangl-Bartsch, aufgewachsen in Bückeburg, studierte Kirchenmusik und Musikerziehung an der Hochschule für Kirchenmusik Regensburg
und der Musikhochschule Detmold u.a. bei Prof. Kunibert Schäfer und Christoph Grohmann (Orgel)
sowie bei Domkapellmeister Roland Büchner,  Thomaskantor Georg Christoph Biller und Prof. Heinz Hennig (Chorleitung).
Bereits während des Studiums war sie Kantorin an der Kath. Hauptkirche Heilig Kreuz in Detmold.
Seit 1995 ist sie in Meerbusch tätig, zunächst an St.Nikolaus, Osterath
und seit 2015 als koordinierende Kirchenmusikerin der Pfarrei Selige Hildegundis von Meer/Gemeinschaft der Gemeinden Meerbusch.

Meike van Bebber
...ist Oboistin, Sängerin und Musikpädagogin und lebt und arbeitet in Stommeln nahe Köln.
Sie schloss ihr Musikstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit dem Konzertexamen ab.
Neben ihrer Tätigkeit als klassische Oboistin in Kammermusikformationen und Orchestern und als Oboenlehrerin an der
Musikschule des Kölner Domchores singt Meike seit ihrer Jugendzeit in verschiedenen kleinen und großen Formationen im
Bereich Jazz, Soul und Pop.
Seit einigen Jahren schreibt und produziert die Mutter von zwei Kindern auch Musik für Kids, und singt, spielt und moderiert
Kinderkonzerte (Josi und seine Freunde).
Mehr Infos unter: www.meikevanbebber.de

Daniel Goldkuhle
Geboren und aufgewachsen in Bocholt (NRW), fing Daniel Goldkuhle im Alter von 10 Jahren an klassische Gitarre zu spielen.
Mit 15 Jahren wechselte er zur elektrischen Gitarre und spielte in zahlreichen lokalen Rock-, Pop- und Funkbands.
Im Jahre 2001 nahm er sein Studium der Jazzgitarre am Conservatorium van Amsterdam auf, das er 2005 mit einem
Bachelor of Music erfolgreich abschloss. Seine Lehrer waren neben anderen Jesse van Ruller, Maarten van der Grinten und
Henk Sprenger. Er nahm an zahlreichen Masterclasses von Gitarristen wie John Scofield, Pat Martino und Kurt Rosenwinkel
teil.
Seit 2006 lebt der freischaffende Musiker mit Engagements in Funk und Fernsehen in Stommeln bei Köln.
Daniel Goldkuhle tourt seit 2018 mit dem Kabarettisten Bernd Stelter und seinem Programm „Wer Lieder singt, braucht
keine Therapeuten“ erfolgreich durch ganz Deutschland.
Neben seinen Engagements als ausführender Künstler arbeitet Daniel Goldkuhle an der Städtischen Musikschule in
Meerbusch als Fachbereichsleiter für Gitarre und Popularmusik.

Michael Krones
Michael Krones studierte Blockflöte an der Folkwang-Hochschule Essen Abtlg.
Duisburg sowie an der Hogeschool voor de Kunsten in Utrecht (Niederlande).
Neben seiner Hauptdisziplin erweiterte er seine Ausbildung im Nebenfach Querflöte und erhielt Gesangsunterricht.
Zudem nahm er an zahlreichen Meisterkursen teil und ist Gründungsmitglied des Barockensembles I legni armonici.
Seit 1992 ist Michael Krones als Lehrer für Blockflöte, Fachbereichsleiter und Mitglied der Schulleitungen an verschiedenen Musikschulen in Nordrhein-Westfalen tätig.
In Meerbusch arbeitet er seit 1995, wurde 2006 stellvertretender Musikschulleiter und übernahm am 1. Juli 2023 die Abteilungsleitung Kultur bei der Stadt Meerbusch.

 

Sonntag, 14. Juli, 17 Uhr
Bethlehem-Kirche
Dietrich-Bonhoeffer-Straße 9, Büderich
„Himmlische Klänge“

 

Mathias Bertuleit, Orgel

Uta Deilmann, Konzertharfe

 

Burkhard Rüger (* 1975)  
Festlicher Einzug (2010)

Rainer Lischka (* 1942)  
Segenswunsch

Andre Engelbrecht (* 1962)  
Blue Chicken

Andreas Willscher (* 1955)   
Geh aus mein Herz und suche Freud (2008)

Eröffnung quasi Fanfare & Choral mit 7 Variationen:
Scherzerando
„per pedes“
Alla Bolero
Der Kuckuck
Trio
Andacht
Toccatina

Martin Strohhäcker (1959-)  
Marche Episcopale (2010)

-

Uta Deilmann
Karussell-Rondo

(arr. Chr. Pampuch)
Lieder aus Irland

Marcel Tournier (1897-1951)
Vers la source dans le bois

Ludovico Einaudi (*1955)
Primavera 

(arr. Uta Deilmann)
Skye Boat Song

Mathias Bertuleit
Mathias Bertuleit, Jahrgang 1977, wirkte zunächst ehrenamtlich und nach einem C-Fernstudium nebenberuflich als Kirchenmusiker in seiner Heimatgemeinde Thurm (b. Zwickau/Sachsen), bevor er den Erstberuf in der Medizintechnik verließ und Kirchenmusik in Dresden studierte.
Seit 2014 gestaltete er als angestellter Kirchenmusiker das musikalische Gemeindeleben der ev.-luth. Johanneskirchgemeinde Dresden (ab 2020 „Johannes-Kreuz-Lukas“) u.a. mit Kantorei, Gospel- und Posaunenchor, Kindermusical- und Chorprojekten.
Seit Mai 2024 ist er Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Büderich-Osterath mit Arbeitsschwerpunkt in Büderich.

Uta Deilmann
geb. in Unna, studierte Harfe bei M. Schäk an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.
1989 erhielt sie ein Stipendium der Werner-Richard-Dr.Carl Dörken-Stiftung in Herdecke.
Nach der staatlichen Musiklehrerprüfung legte sie 1994 die künstlerische Reifeprüfung ab und beendete 1995 ihre musikalische Hochschulausbildung mit dem Konzertexamen.
Ihre musikalische Tätigkeit umfasste Engagements an Theatern sowie bei unterschiedlichen Orchestern (Philharmonie der Nationen unter Justus Franz), “ensemble neue musik – notabu”.
Zur Zeit liegt der künstlerische Schwerpunkt auf kammermusikalischen Besetzungen (z.B. Cello, Flöte u.a.).
Sie nahm außerdem an diversen Meisterkursen teil.
Ergänzend zur klassischen Ausbildung besuchte sie Jazz Workshops bei Park Stickney (USA) und Harvi Griffin (USA).
Neben verschiedenen CD-Produktionen erschien 1997 ihre erste Solo-CD “Harfenklänge”.
2012 spielte Sie ihre zweite CD „Dankeschön-Harfenklänge zum Träumen“ ein.
Die dritte CD „Klangwelten-Filmmusik und mehr“ ist seit Juni 2019 erhältlich.
Uta Deilmann unterrichtet seit 1996 an der städtischen Musikschule Meerbusch.
Sowohl irische Harfe als auch Pedalharfe kann hier erlernt werden.
In Krefeld unterrichtet sie privat und seit 2024 an der städtischen Musikschule in Krefeld.
Sie gibt Workshops zu verschiedenen Themen.
Für den Harfenunterricht hat sie viele Musikstücke arrangiert, komponiert und herausgegeben.

 

 

Sonntag, 21. Juli, 17 Uhr
Städtische Musikschule
Kaustinenweg, Strümp
„Klassik trifft Pop“

 

Indre Zelenyte, Viola

Helene Ross, Klavier

 

Alessandro Marcello – Johann Sebastian Bach
Adagio from oboe concerto BWV 974

Louis Gaste
„Feelings” (Klavier Solo)

Johann Sebastian Bach
Aus der Suite Nr. 2 für Violoncello solo (arr. Viola)
Allemande
Menuet I, II
Gigue

Robert Schumann
Papillons Op.2 Nr. 4 (Klavier Solo)

Nicolo Paganini
Cantabile

Count Basie – Frank Sinatra
„Fly Me to the Moon” (Klavier Solo)

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonata Nr. 16 C-Dur K 545 für Klavier Solo 1. Satz

Edward Elgar
Salut d’Amour

Robert Schumann
Papillons Op. 2 Nr.5 (Klavier Solo)

Paul McCartney
„Yesterday“ (Klavier Solo)

Gabriel Faure
Berceuse Op. 16

Helene Ross 
wurde in Russland als Russlanddeutsche geboren und wanderte 1993 nach Deutschland aus. 
Ihr musikalischer Werdegang begann mit einem Studium im Hauptfach Klavier und Korrepetition an der Hochschule für Musik in Novokusnezk, das sie 1991 mit einem Diplom abschloss. Daran anschließend vertiefte sie ihre Studien von 1991 bis 1993 an der Kunsthochschule in Wladiwostok in der Fachrichtung Klavier und Musikwesen. Während dieser Zeit sammelte sie umfassende Auftrittserfahrungen in Ensembles, Quartetten und Orchestern.
Seit 2012 ist Helene Ross als Lehrkraft an der Städtischen Musikschule Meerbusch tätig. Dort unterrichtet sie zunächst als Honorarkraft die Fächer Klavier, SingPause und Korrepetition und erhielt im Jahr 2019 eine Festanstellung im Fachbereich „Tasten“. Neben ihrem Unterricht engagiert sie sich intensiv in der Vorbereitung ihrer Schüler für Wettbewerbe wie „Jugend musiziert“ und die „Trude-Fischer-Stiftung“. Darüber hinaus bereichert sie die Musikschule durch ihre Teilnahme an Dozentenkonzerten.

 

Indre Zelenyte
wurde in Klaipeda, Litauen, in eine Musikerfamilie hineingeboren. Ihr Viola-Studium begann sie an der litauischen Musikakademie in Vilnius bei Prof. Petras Radzevicius. Ihre Ausbildung setzte sie in Deutschland fort, zunächst an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Jone Kaliunaite und später an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Veit Hertenstein, wo sie ihr Masterstudium mit Auszeichnung abschloss.

Während ihrer Studienzeit wurde sie von verschiedenen Stiftungen und Programmen gefördert, darunter die Studienstiftung Lenz, das Bruno – Elisabeth Meindl Stipendium, das Deutschlandstipendium sowie die Oscar und Vera-Ritter Stiftung. Sie sammelte wertvolle Erfahrungen und spielte zahlreiche Konzerte mit dem Gustav Mahler Jugend Orchester in renommierten Konzerthäusern Europas, wie dem Musikverein Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, den BBC Proms in London und der La Scala in Mailand, unter der Leitung von Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Jonathan Nott und Franz Welser-Möst.

Indre Zelenyte ist eine gefragte Kammermusikerin und hat mit verschiedenen Ensembles und professionellen Orchestern zusammengearbeitet, darunter das Detmolder Kammerorchester, das Theater Detmold, die Mannheimer Philharmoniker, das Sinfonieorchester Aachen, das Antwerp Symphony Orchestra und die South Denmark Philharmonic. Musikalische Impulse erhielt sie von namhaften Künstlern wie Nils Mönkemeyer, Lars Anders Tomter, Peijun Xu und Nobuko Imai.
 


 

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Sonntag, 28. Juli, 17 Uhr
Kapelle „Maria in der Not“
Niederdonker Straße 99, Büderich
„Bach pur“

 

Susanne Strauss, Gesang

&

Johannes Strauss, Orgel 

 

Johann Sebastian Bach (1685- 750)
zum 274. Todestag

Contrapunctus I
aus der „Kunst der Fuge“ (
BWV 1080)

Aria variata alla maniera italiana
(Thema und 10 Variationen) BWV 989

„Bist du bei mir“
 Arie aus der Oper „Diomedes“ (1718) von Gottfried Heinrich Stölzel (1690 – 1749) in der Fassung des Notenbüchleins für Anna Magdalena Bach (1725, Nr. 25)

Contrapunctus XIV
aus der „Kunst der Fuge“ – dieser ist unvollendet; er bricht ab, kurz nachdem Bach das Tonmotiv B-A-C-H als neues Thema eingeführt hat.

„Vor deinen Thron tret ich hiermit“
Orgelchoral aus der Sammlung der „Achtzehn Leipziger Choräle“; dieser wurde den Subscribenten der von Bachs Söhnen fertig besorgten ersten Druckfassung der „Kunst der Fuge“ (1751) unter dem alternativen Liedtitel „Wenn wir in höchsten Nöten sein“ als Entschädigung für das unvollendete Werk beigegeben. (BWV 668)

 

Die Rieger-Orgel der Niederdonker Kapelle wurde 1954 – vor 70 Jahren – zunächst für ein Studio des Bayrischen Rundfunks erbaut. Nach Umgestaltung des Funkhauses in den 1980er-Jahren gelangte sie in Privatbesitz, von wo die Kirchengemeinde sie 2004 erwerben konnte. Am 9. März 2005 wurde sie durch Joachim Kardinal Meisner gesegnet und in den kirchlichen Dienst genommen.

Susanne Strauss
singt seit vielen Jahren in Chorgruppen des Büdericher Seelsorgebereichs, daneben auch in anderen Vokalensembles in Meerbusch und Düsseldorf.
Gesangsunterricht auf privater Basis.

Johannes Maria Strauss 
kam als Jugendlicher über seinen Vater zur Kirchenmusik.
Nach dem Zivildienst Studium in Regensburg mit Abschlüssen als Kirchenmusiker und Diplom-Musiklehrer.
1997-2001 Musikalischer Assistent am Würzburger Dom, von 2000 an auch musikalische Betreuung des Priesterseminars.
Seit 2001 Seelsorgebereichsmusiker in Meerbusch-Büderich: Fürsorge für die komplette Musikarbeit der Gemeinde.
Neben den Ensembles der Pfarrei auch Leitung verschiedener Vokalgruppen in Meerbusch und Düsseldorf.
Seit 1997 Komponist vorwiegend für Stimmen, daneben auch Arbeit als Notengrafiker (u. a. für den Carus-Verlag).

 

Sonntag, 4. August, 17 Uhr
St. Martin
Schützenstraße 28, Langst-Kierst
„Große Namen“

Gudrun Wagner, Stefanie Kasproviz, Sabine Tobin, Christa Schmäing-Wassmann, Michael Krones, Blockflöten 

Aude St-Pierre, Cembalo 

 

  1. S. Bach (1685-1750)
    Concerto Brandenburgeois No. 6
    Arranged for 5 recorders and basso continuo by Annette & Christian Mondrup
    1. Allegro
    2. Adagio ma non troppo

Antonio Vivaldi (1678-1741)
oncerto d-Moll op. 3 Nr. 10 für 4 Altblockflöten und Basso Continuo
1. Allegro
2. Largo
3. Allegro

 

Aude St-Pierre

Geboren in Montreal, Kanada, erhielt Aude St-Pierre ihren ersten Klavierunterricht im
Alter von drei Jahren und nahm mit gerade mal elf Jahren ihre erste CD auf, die von
der staatlichen Rundfunkgesellschaft CBC/Radio-Canada produziert und gesendet
wurde. Zwei Jahre später gab sie ihr Orchesterdebüt und gewann einen Preis bei ihrem
ersten internationalen Klavierwettbewerb.
Ihr Klavierstudium begann sie in Kanada bei André Laplante und Marc Durand am
Conservatoire de musique et d‘art dramatique de Montréal und an der Université de
Montréal. 2013 kam sie nach Deutschland und studierte bei der Pianistin Nina
Tichman an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie einen künstlerischen
Master sowie eine instrumentalpädagogische Ausbildung abschloss. Noch während
ihres Studiums an der Kölner Musikhochschule bekam sie dort eine Stelle als
Klavierdozentin.
Aude St-Pierre bekam 2016 das Deutschlandstipendium und ist Preisträgerin vieler
Kammermusik- und Klavierwettbewerbe. Als Solistin konzertierte sie unter anderem
mit dem Orchestre symphonique de Montréal und dem Toruńska Orkiestra
Symfoniczna und trat in renommierten Konzerthallen wie New Yorks Carnegie Hall
(USA), Ottawas National Arts Centre (Kanada) und Toruńs Dwór Artusa (Polen) auf.
Darüber hinaus spielte sie in Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und den
Niederlanden.
Ihre Ersteinspielung der Klavierwerke von Maria Herz wurde vom SRF 2,
Deutschlandfunk und WDR 3 gesendet und wird im September 2024 auf CD
veröffentlicht.
Aude St-Pierre ist stellvertretende Leiterin und Klavierdozentin an der Städtischen
Musikschule Meerbusch, für die sie seit 2019 tätig ist.

Blockflötenquintett
Stefanie Kasprowicz, Michael Krones, Christa Schmäing-Wassmann, Sabine Tobin und Gudrun Wagner sind ein versiertes Blockflötenquintett,
das alle Facetten dieses vielseitigen Instruments von der Sopran- bis zur Großbassblockflöte beherrscht.
Ihr gemeinsamer musikalischer Weg begann bei den Fistulatores, dem Blockflötenensemble der Städtischen Musikschule Meerbusch.
Dort entstand der Wunsch, in einer kleineren Besetzung zu musizieren.
Seit nunmehr zwölf Jahren proben sie regelmäßig zusammen und haben sich dabei ein Repertoire erspielt,
das Musik vom Mittelalter bis zur Moderne umfasst.

 

Sonntag, 11. August, 17 Uhr
Evangelische Kirche
Alte Poststraße 15, Osterath
„Südamerika trifft Europa“

 

Yo Washio, Querflöte

&

Rüdiger Gerstein, Orgel 

Julio Almeida, klassische Gitarre

 

Leonardo Vinci (um 1696-1730)
Sonate D-Dur
Adagio – Allegro – Largo – Pastorella – Presto

W.A.Mozart (1756-1791)
Andante KV 315

Felix Mendelssohn (1809-1847)
„Ich wollt, meine Lieb´ ergösse sich“ op.63,1

Gabriel Fauré (1845-1924)
Sicilienne op. 78

Marguerite Monnot (1903-1961)
Hymne a l´amour

-

Manuel de Falla (Spanien, 1876-1046)
Danza del Molinero

Isaac Albéniz (Spanien, 1860-1909)
Asturias (Leyenda)

Gerardo Guevara (Ecuador, 1930*)
Despedida (Abschied)

Astor Piazzolla (Argentinien, 1921-1992)
Verano Porteño (Tango)

Leo Brower (Kuba, 1939)
Un dia de Noviembre

Julio Almeida (Ecuador, 1961*)
Homenage a Guayaquil (Samba)

 

Yo Washio 
Geboren 1952 in Niigata, Japan, studierte Flöte in Deutschland bei Prof. Paul Meisen an der Musikhochschule Detmold.
Dort schloss er sein Studium mit ausgezeichneter Leistung ab.
Sein erstes Engagement erhielt er in der Position des Solo-Flötisten bei den Düsseldorfer Symphonikern, die auch ein Orchester der Deutschen Oper am Rhein sind.
Achtzehn Jahre hat er auch an der Folkwang-Musikhochschule Essen Unterricht gegeben.

Rüdiger Gerstein 
Geboren 1961, Studium der Kirchenmusik in Düsseldorf und Bremen, seit 1992 als Kirchenmusiker der Ev. Kirchengemeinde Osterath, heute Ev. Kirchengemeinde Büderich-Osterath, in den verschiedenen Arbeitsgebieten der Gemeinde tätig.

Julio Almeida (Ecuador-Deutschland)
Reifeprüfung mit Auszeichnung an der Musikhochschule in Münster, Konzertexamen
an den Musikhochschule in Enschede (Holland). 2019, Doctor Honoris Causa der
World Humanistic University in Quito/Ecuador.
Konzertreisen in Europa, Südamerika, in die USA, China, Russland, in den Nahen
Osten, Nigeria und Australien, wo er in so renommierten Sälen wie z.B. der Carnegie
Hall in New York, der Royal Festival Hall in London, dem Teatro Colón in Buenos
Aires, der Andishe Hall in Teheran, der Long Albert Hall in Istanbul, der AUB
Assembly Hall in Beirut, dem Sydney Opera House, der Usmal Ismail Hall in Jakarta-
Indonesien, der Russian Centre of Science and Culture in Kuala Lumpur, dem Grand
National Theatre in Beijing, ddem Min On Music Museum in Tokio, dem Mayakovskiy
Museum in Moskau u.a. aufgetreten ist.
Mehrfacher Preisträger (inter)nationaler Wettbewerbe und Auszeichnungen in
Ecuador, Italien, Polen, Ungern, Deutschland und Israel.
Von Almeida sind bisher elf CDs erschienen. Unter seinen Kompositionen finden sich
zahlreiche Werke für Gitarre und Geige, Gitarre und Gesang, für zwei Gitarren, Gitarre
und Flöte und für Solo Gitarre.
Almeida lebt seit zehn Jahren in Meerbusch und unterrichtet seit 27 Jahren an der
Städtischen Musikschule in Meerbusch.

 

 

 

Sonntag, 18. August, 17 Uhr
Kreuzkirche
Nierster Straße 56, Lank-Latum
„Mit vielen Händen und Füßen“

 

Claudia und Marco Jacobs, Orgel 

Fistulatores

Henry VIII (1491-1547) arranged by John Humphries
„Pastime with good Company“

Edvard Grieg (1845-1907) arranged by Eirian Grifiths
„Gavotte from Holberg Suite“

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
„Singet dem Herrn ein neues Lied“ aus BWV 225
Für Blockflötenensemble

 

Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809)
Praeludium und Fuge C-Dur
für Orgel zu 4 Händen und Füßen

Gottfried Kirchhoff (1685-1749)
Sonate III in G-Dur i.A.
Grave – Allegro – Largo – Allegro
für Violine und Klavier

Guillaume Balay (1871-1943)
Andante & Allegretto
für Trompete + Klavier

Adolph Friedrich Hesse (1809-1863)
Fantasie d-Moll op.87 
Andante – Allegretto – Allegro vivace
für Orgel zu 4 Händen und Füßen

Paul Clark (*1968)
„Bonny Tyneside“ // Northhumbrian Folk Songs
Bonny Tyneside
The Water of Tyne

Wiltraud Rütten
Privater Violinen-Unterricht bei Frau Neumann, Göttingen von der 4. bis zur 13. Klasse.
Teilnahme an Jugend musiziert
Diverse Orchester zu Schul- und Studienzeiten, seit einigen Jahren Streichorchester der ev. Kirchengemeinde in Osterath.
Seit 2005 Mitglied der A-capella-Gruppe Tonbande.
Heute musikalisches Engagement in erster Linie für die Kinder.

Shiyan Gu
ist 15 Jahre alt, besucht das Matare Gymnasium in Büderich.
Er spielt Klavier und Klarinette seit ca. 8 Jahren.
Er war sechsmal bei JUMU dabei, zweimal bis zum Bundeswettbewerb 2. Preis  geschafft.
Er spielt im Jugendblasorchester der Städtischen Musikschule Meerbusch seit 5 Jahren.

Anton Rütten
ist Schüler am Fabritianium Gymnasium in Krefeld.
Seit 2016 erhält er Trompetenunterricht an der Städitschen Musikschule Meerbusch bei Peter Koch.
Ebenso seit 2016 erhält jährlich Auszeichnungen bei Jugend musiziert und bekommt dafür gezielt Individualunterricht.  

Luise Rütten
 neun Jahre alt, hat seit 5 Jahren Posaunenunterricht bei Peter Koch (Musikschule Meerbusch) und 2024 zum ersten Mal bei Jugend musiziert mitgemacht (1. Preis 25 Punkte im Regionalwettbewerb).
Sie spielt seit kurzem im Jugendblasorchester.
Ihr anderes großes Hobby ist Handball.

Claudia Jacobs
Aufgewachsen in einer musikalischen Gemeinde in Brühl.
Mit 5 Jahren erster Unterricht in Blockflöte, später auch Klavier,- Orgel, und Gesangsunterricht.
Nach dem Abitur Studium der Kirchenmusik an den Musikhochschulen in Düsseldorf und Köln mit dem Abschluss des A-Examens.
Während des Studiums nebenamtliche Kirchenmusikerin in der Ev. Kirchengemeinde Brühl.
Nach dem Examen 1992 Beginn der hauptamtlichen Kirchmusikertätigkeit in der Ev. Kirchengemeinde Lank mit vielfältigen musikalischen Aufgaben.

Marco Jacobs
Aufgewachsen im sauerländischen Rönsahl bekam Marco Jacobs schon früh Klavierunterricht.
Mit ca. 14 Jahren wechselte er zu Kantorin Mary Sherburne in Lüdenscheid im Fach Klavier und Orgel und wurde Mitglied der dortigen Chöre „Heirich Schütz Kantorei“ und „Lüdenscheider Vocalensemble“.
Nach seinem Abitur schloss sich 1986 ein Studium der Ev. Kirchenmusik in Köln mit Abschluss des Staatsexamens 1990 an.
Nach dem Kirchenmusikstudium folgte 1991 ein Studium der Musikübertragung am Erich-Thienhaus-Institut Detmold mit dem Abschluss Diplom Tonmeister.
Seit 1994 ist Marco Jacobs Kantor der Emmaus Kirchengemeinde Rheinhausen im Gemeindebezirk Christus-Erlöserkirche.

Fistulatores (Blockflötenensemble der Städt. Musikschule Meerbusch/Ltg. Michael Krones)
Die Fistulatores ist das älteste Ensemble der Städtischen Musikschule Meerbusch.
Auf Initiative der ehemaligen Kollegin Ursula Brauckmann begann das Erwachsenenensemble im Januar 1986 mit Frau Bachmann das gemeinsame Musizieren. Es folgte 1990 Christine Haupt. Ab April 1995 leitete Michael Krones die Formation, die sich 1996 den Name „Fistulatores“ gegeben hat. Im Juni 2024 übernahm Annette Bock die Aufgabe.
Mit viel Spaß und Freude am gemeinsamen Musizieren trifft sich das Ensemble jeden Dienstag (18.00h, Aula der Nikolaus-Schule), um Werke der verschiedensten Epochen und Stile zu musizieren. Von alter bis neuer Musik auf den verschiedensten Blockflöten wurde ein großes Repertoire erarbeitet, was immer wieder in Konzerten zu hören ist. Dabei haben sich die Spielerinnen ein beachtliches Niveau erarbeitet.