Bürgermeister Christian Bommers und Sportreferent Björn Brandenstein (r.) gratulieren den erfolgreichen Shuffleboardern Sebastian Runge, Dieter Hußmann und Irene Hoffmanns. Foto: Stadt Meerbusch
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Bürgermeister gratuliert erfolgreichen Shuffleboardern


Bürgermeister Christian Bommers hat im Rathaus die Meerbuscher Shuffleboarder empfangen und ihnen zur erfolgreichen Teilnahme bei der Weltmeisterschaft in den USA gratuliert. Irene Hoffmanns konnte nach dem Europameistertitel bei der WM die Silbermedaille ergattern. Auch ihre Teamkollegen haben vordere Plätze belegen können. Der Standort Meerbusch hat sich mittlerweile zu einem wichtigen Zentrum für die Sportart Shuffleboard entwickelt.

Doch was ist Shuffelboard eigentlich genau? Beim Shuffleboard werden mit Hilfe eines sogenannten Cues, einer Art „Schieber“, runde Scheiben - die so genannten Disks - auf die gegenüberliegende Seite eines rechteckigen Spielfelds beschleunigt, um dort auf markierten, möglichst hohen Punktefeldern liegenzubleiben. Die Bahnen sind gespiegelt, so dass in der nächsten Runde der zweite Spieler seine Discs in das gegenüberliegende Wertungsdreieck schiebt. Die Spielrunde – auch Frame genannt - dauert so lange, bis alle acht Discs gespielt sind. Die erzielten Punkte werden dann addiert. 

In den USA erfreut sich die Sportart großer Beliebtheit – auch außerhalb von Wettkämpfen. Mittlerweile wird Shuffleboard auch in Bars angeboten und lockt dadurch auch ein jüngeres Publikum. Der weltweit größte und älteste Shuffleboard-Club hat seine Anlage in St. Petersburg in Florida – dort, wo nun auch die Weltmeisterschaft stattgefunden hat. „Es ist schön, auf solch einem tollen Platz gegen so gute Gegner zu spielen“, berichtet der Meerbuscher Sebastian Runge. Sein Teamkollege Dieter Hußmann pflichtet ihm bei – die Bedingungen in den USA seien ideal. Die Meerbuscher Shuffleboarder haben ihren Trainingsort im Außenbereich der Bezirkssportanlage Krähenacker in Osterath auf einer Tartanbahn. Da der Boden dort uneben ist, suchen die Shuffleboarder nach einer Alternative. Bürgermeister Christian Bommers hat bei dem gemeinsamen Termin im Rathaus nun einen Lösungsvorschlag, über den man nun intern beraten werde – schließlich ist in Meerbusch zugleich auch der Deutsche Shuffleboard Verband ansässig.

Die nächste Weltmeisterschaft im Jahr 2025 findet dann im eigenen Land statt. Die Ambitionen der Deutschen Nationalmannschaft sind entsprechend hoch, auch wenn nicht jeder auf Anhieb mit einer der erfolgreichen Teilnahme in den USA gerechnet hatte. „Ich wollte bei der WM dieses Jahr nicht auf einem der letzten Plätze landen. Wer will das schon, wenn man an einem solchen Turnier teilnimmt. Das ich dann aber so weit vorne lande und Silber hole, damit konnte ich nicht rechnen“, so die diesjährige Silbermedaillengewinnerin Irene Hoffmanns.