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Bürgermeisterin bedankt sich für spontane Aufräum-Aktion am Rhein

Vorbildliche Initiative braucht Nachahmer: Rheinauen brauchen besondere "Zuwendung"

 

"Das war eine wirklich vorbildliche Initiative, solche engagierten Menschen brauchen wir." In einem Brief an die Initiatorin Marion Baers hat sich Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage heute für die spontane Aufräumaktion am Büdericher Rheinufer nach dem jüngsten Hochwasser bedankt.

Rund 50 spontane Helfer

Mit rund 50 freiwilligen Helferinnen und Helfern jeden Alters hatte die Büdericherin am Wochenende rund 120 große Müllsäcke Unrat aufgesammelt, den die Fluten am Ufer hinterlassen hatten. Zahllose Glasflaschen, Tüten, Plastikrohre, Klappstühle und kurioserweise auch jede Menge Gemüse hatte der hohe Rheinpegel angespült. Die Helferinnen und Helfer hatten sich vom Modellflugplatz im Apelter Feld aus in mehrere Gruppen aufgeteilt und von dort die Auen durchkämmt. Die Stadtverwaltung hatte für den Abtransport der Säcke gesorgt. "Es war richtig, sich bei uns zu melden, solche Aktionen unterstützen wir gerne", so die Bürgermeisterin.

Weitere Aktionen geplant

Marion Baers will noch weitere Einsätze am Rhein folgen lassen, etliche Unterstützer haben sich schon gemeldet. Im Rathaus gibt es zudem Pläne, die Aktionen des jährlichen "Saubermonat März" in diesem Jahr weitgehend auf das Rheinufer zu konzentrieren. Gespräch mit den Bürgervereinen wird es in Kürze geben.

Die Verwaltung arbeitet seit vielen Jahren mit einem ganzen Strauß von Maßnahmen an der Sauberkeit der Stadt. Der Einsatz des „Saubermobils" mit Maskottchen „Siggi Sauber", der „Saubermonat März" mit dem Motto "Mach' weg, was dich stört!", die Einführung von Umweltpaten und viele Ideen mehr wurden in die Tat umgesetzt. "Fakt ist aber, dass wir ohne bürgerschaftliche Mithilfe und ein gesundes Mitverantwortungsgefühl der Meerbuscherinnen und Meerbuscher für den Schutz von Natur und Landschaft nicht ans Ziel kommen können", sagt die Bürgermeisterin. Beherzte Bürger-Aktionen wie Marion Baers Aufräumen am Rhein seien deshalb jederzeit willkommen.





17. January 2018



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