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Diskussion um Konverterstandort: Landesregierung will vermittelnd eingreifen

Staatssekretär Dammermann lädt Bürgermeisterinnen aus Meerbusch und Kaarst zum Gespräch

 

In die kontroverse Diskussion um den am besten geeigneten Standort für den geplanten Stromkonverter ist Bewegung gekommen: Bereits Ende August hatte sich die Landesregierung in Düsseldorf erstmals bereit erklärt, vermittelnd in den Prozess einzugreifen.

Jetzt hat Christoph Dammermann, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, sein Versprechen eingehalten und Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage und ihre Kaarster Amtskollegin Ruth Nienhaus für den 4. Dezember zu einem Gespräch ins Ministerium eingeladen.

Angelika Mielke-Westerlage hatte Dammermann noch Ende Oktober in einem Brief an das Vermittlungsgespräch erinnert und die Sachlage aus Meerbuscher Sicht dargelegt. Darin äußerte sie unter anderem ihr Unverständnis über die Tatsache, dass der Standort am Umspannwerk in Osterath im jüngsten Gutachten plötzlich wieder auf den zweiten Platz von insgesamt fünf möglichen Konverterbauplätzen in der Region vorgerückt sei. Aufgrund seiner Nähe zur Wohnbebauung war Osterath in den beiden vorhergehenden Gutachten überhaupt nicht mehr als Standort in Betracht gekommen.

Vom Gespräch mit dem Staatssekretär erhofft sich Meerbuschs Bürgermeisterin nun neue Perspektiven. "Dann muss es endlich eine Entscheidung geben - und zwar gegen den Standort Osterath."

 





8. November 2017



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