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Kleinkunst- und Kabarett-Tage: Vorverkauf für Frühjahrsserie beginnt

Jetzt Abo sichern: Von Risiken, Nebenwirkungen und der menschlichen Degeneration am Smartphone

 

"Es freut mich immer, wenn neue Künstler nach Meerbusch kommen. Und es freut mich, wenn die Leute auch verstehen, warum ich sie geholt habe." Bert Müllejans, Mitarbeiter im Fachbereich Kultur und längst offizieller "Mr. Kabarett" der Stadtverwaltung, ist bekannt für seine Volltreffer. Etlichen jungen, noch unbekannten Kabarettisten hat der Osterather auf der Bühne des Forums Wasserturm in Meerbusch-Lank schon eine Chance gegeben.

Sprungbrett Meerbusch

Die meisten von ihnen kann er inzwischen nicht mehr verpflichten. "Die füllen längst Fußballstadien, da kann unser kleines Theater nicht mehr mithalten", bedauert Müllejans. Entmutigen lässt er sich von derlei branchenüblichen Entwicklungen freilich nicht. Seine sportliche Analyse: "Wir können mit unseren Platzverhältnissen keine Champions-League bieten, aber immerhin Bundesliga-Top-Niveau." Das Publikum honoriert's: Die Zahlen der Mitte Dezember auslaufenden Herbst-Winterserie stimmen zufrieden: Alle 522 zur Verfügung stehenden Abonnements wurden verkauft, so viele wie noch nie. Knapp 3.500 Besucher sahen die Vorstellungen. Rund 41.000 Euro Einnahmen verbuchte die Stadt - für Künstlergagen und Hotelkosten, Gema-Gebühren etc. waren im Gegenzug ca. 35.500 Euro fällig.

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Jetzt heißt es nach vorne schauen. Am 31. Januar 2018 beginnt die Frühjahrsserie, der Vorverkauf für die beliebten Abonnements (72,60 Euro, ermäßigt 49,50 Euro) startet jetzt schon. Erster Wasserturm-Gast im neuen Jahr: Ingo Börchers. In seinem neuen Programm "Ferien auf Sagrotan - Keimfreies Kabarett" dreht sich alles um Hygiene, Hypochondrie und das Geschäft mit der Gesundheit. Risiken und Nebenwirkungen inbegriffen - privat wie politisch. "Während ein Teil der Menschheit auf der Flucht vor den bestehenden Verhältnissen ist, flüchtet ein nicht minder großer Teil aus der Realität", stellt Börchers fest. Kein Wunder, dass er angesichts solcher Entwicklung ein gesundes Misstrauen gegen das hegt, was die Gesellschaft gemeinhin "Wahrheit" nennt.

Auch Matthias Brodowy, am 21. und 22. Februar im Forum Wasserturm zu Besuch, beschäftigt sich mit bedenklichen gesellschaftlichen Entwicklungen - zum Beispiel der menschlichen Flucht in die virtuelle Welt seines Smartphones und die körperlichen Folgen. Brodowy, selbst ernannter "Vertreter für gehobenen Blödsinn" wurde von Hanns Dieter Hüsch mit dem Kabarett-Preis "Das Schwarze Schaf" ausgezeichnet, der "Prix Pantheon" und der Deutsche Kleinkunstpreis folgten. Mit einem neuen Programm "Gesellschaft mit beschränkter Haftung" bietet er politisches Kabarett mit klarer Kante und musikalischer Note.

Andreas Rebers schließt mit seinem neuen Programm "Amen" (7. und 8. März) seine "Trilogie des Glaubens" ab. Rebers gilt als streitbarer Geist, der sich mit Schwarzmalerei und heiligem Zorn gegen religiöse Dogmen, Doofheit und politische Manipulation zur Wehr setzt. Er benennt die Dinge, die eigentlich niemand hören will. Da kommt es abseits moralischer Selbstzufriedenheit und Besserwisserei auch schon mal zu Missverständnissen. Aber dieser Mann sagt sich: „Bevor ich überhört werde - werde ich lieber falsch verstanden!"

Am 21. und 22. März kommt Florian Schröder mit seinem Programm "Ausnahmezustand" an die Lanker Rheinstraße. In Zeiten ansteigender Hysterie stellt er die Fragen, auf die es wirklich ankommt: "Wie kommt das Böse in die Welt? Und wie kriegen wir es da wieder raus? Wie nahe Gut und Böse, Liebe und Hass, Freund und Feind beieinander liegen, weiß jeder, der einmal morgens um sieben am Straßenverkehr teilgenommen hat. Aber wenn es Gott wirklich gibt, warum gibt es dann Facebook?" Auf die Antworten darf man gespannt sein.

Wenn die Kabarett-Fans an das Duo "Ohne Rolf" denken, kommt Freude auf. Warum? Wenn Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg etwas zu sagen haben, blättern sie ihre Worte in Plakatform vom Stapel. "Print-Pong" nennen die beiden ihre rasend schnellen Blätter-Dialoge. "Das wird wie immer ein Riesenspaß", prophezeit Bert Müllejans. "Ohne Rolf" hat er für den 18. und 19. April verpflichtet.

Im Mai (16. und 17.) kommt schließlich Anka Zink einmal mehr nach Meerbusch und lädt ein zu einem "emotionalen, intellektuellen Erlegnisabend auf Konfrontationskurs mit gängigen Denkmustern". Titel der Show: "Zink Extrem Positiv". Ihre klare Auffassung: "Wenn man in extremen Zeiten nicht extrem gut denkt, dann findet man am Ende auch nicht das Gute darin!"

Zum Abo-Programm hat Bert Müllejans wie immer ein dickes Paket an Zusatzveranstaltungen geschnürt. Die Wasserturm-Kundschaft darf sich unter anderem auf Gerd Dudenhöffer, Konrad Beikircher, Manes Meckenstock und Michael Fitz freuen. Das Daniel Goldkuhle-Trio gastiert am 1. Dezember mit seinem "Christmas Special", das Flamenco-Duo "Tierra Negra" präsentiert mit Band seine neue CD.





10. November 2017



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24. November 2017

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