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Nach Zugunglück in Osterath: Bürgermeisterin dankt Einsatzkräften

"Großartiges Zusammenspiel aller Beteiligten" / Beste Genesungswünsche für die Verletzten

 

In einer großen Pressekonferenz mit Medien aus dem gesamten Bundesgebiet hat Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage heute (Mittwoch) Mittag zuallererst den rund 400 Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, Technischem Hilfswerk sowie den Notfallseelsorgern des Deutschen Roten Kreuzes für ihre hervorragende Arbeit am Unfallort gedankt.

Glück im Unglück

"Schlüssel zum erfolgreichen Einsatz war das reibungslose Zusammenspiel aller Beteiligten", so Mielke-Westerlage. Schadenslagen wie diese würden zwar regelmäßig in Übungen trainiert, die Realität sei aber dann doch eine ganz andere Herausforderung. In diesem Fall hatte vor allem eine abgerissene Oberleitung, die unter Strom stand, den Einsatz behindert. Wegen der hohen Gefahrenlage durften die Waggons von den Rettungskräften nicht berührt werden, bevor die Leitung durch Fachleute der Deutschen Bahn und des National Express geerdet worden war.

Einen besonderen Dank richtete die Bürgermeisterin an die Leitung der Meerbuscher Feuerwehr mit dem stellvertretenden Wehrleiter Tim Söhnchen und dem Leiter der Meerbuscher Wache, Ralf Bolten. Auch die Zusammenarbeit mit der Kreisfeuerwehr und deren Einsatzleiter Stefan Meuter sowie dem ärztlichen Leiter des Kreisrettungsdienstes, Dr. Marc Zellerhoff, sei bestens gewesen. Alle hätten hochprofessionell und zugleich besonnen agiert.

Prellungen und Platzwunden

Zellerhoff berichtete, dass es auch dem mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogenen Verletzten inzwischen besser gehe. Die endgültige Zahl der Verletzten stehe noch nicht fest. "Hier können sich auch am Tag nach dem Unfall noch Betroffene melden", so der Arzt. Seine Kollegen hätten unter anderem einen Gesichtsschädelbruch und einen Oberschenkelbruch behandelt. Die Mehrzahl der 41 leicht Verletzten habe Prellungen, Schürfungen und Kopfplatzwunden davon getragen.

Bürgermeisterin Mielke-Westerlage wünschte allen Verletzten gute Genesung. Sie sei froh, dass es angesichts der Wucht des Aufpralls keine noch schlimmeren Folgen gegeben habe. Besonderen Dank aus dem Rathaus haben auch zwei "Ersthelfer" aus der Boverter Nachbarschaft zu erwarten, die unmittelbar nach dem Unglück vor Ort waren. Die beiden Männer wiesen in dem schwierigen Gelände Einsatzfahrzeuge ein und verscheuchten beherzt Schaulustige, die die Zufahrtswege zu behindern drohten. Von Einsatzleiter Stefan Meuter gab's dazu in der Pressekonferenz ein Sonderlob.

Für Ärger hatte lediglich ein Fotograf gesorgt, der sich in falscher Feuerwehruniform an den Ort des Geschehens herangearbeitet hatte. Er wurde der Polizei übergeben und erhielt einen Platzverweis. Die Personalien wurden aufgenommen.

Den chronologischen Einsatzbericht der Feuerwehr Meerbusch, die mit den Löschzügen aus Osterath, Lank und Strümp im Einsat war, können Sie hier nachlesen.





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